Bei dem im Verlag Hamburg University Press gedruckt und im Open Access veröffentlichten Sammelband «Toward Undogmatic Reading – Narratology, Digital Humanities and Beyond» handelt es sich um eine Festschrift zu Ehren von Jan Christoph Meister, dessen Name eng verbunden ist mit der Verschmelzung der Literaturwissenschaft und den Möglichkeiten einer computergestützten Analyse, lange bevor sich der Begriff Digital Humanities herausgebildet hat. Die Herausgeber*innen Marie Flüh, Dr. Jan Horstmann, Dr. Janina Jacke und Mareike Schumacher führen in der Einführung dazu aus:
Kategorie: Volltexte
Escritores en la BNE – Das Autor*innen-Portal der Biblioteca Nacional
Die spanische Nationalbibliothek stellt seit 2017 einige herausragende Schriftsteller*innen der spanischen Literatur in einem eigenen Portal vor: Escritores en la BNE bietet unteranderem Kurzbiografien von mittlerweile über 250 Autorinnen und Autoren, aber auch direkten Zugang zu digitalisierten Werken. Ein Zeitstrahl gibt Auskunft über wichtige Stationen und Abschnitte im Leben der jeweiligen Literat*innen.
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Vorlesungen von Ottmar Ette im Open Access bei de Gruyter
Der inzwischen vierte Band mit Vorlesungen des Potsdamer Romanisten Ottmar Ette ist bei De Gruyter in der Reihe Aula im Open Access erschienen. Er trägt den Titel Romantik zwischen zwei Welten. Potsdamer Vorlesungen zu den Hauptwerken der Romanischen Literaturen des 19. Jahrhunderts.
In der Reihe sind bereits drei weitere Bände erschienen, die alle frei verfügbar und zudem als Printexemplar erhältlich sind:
- ReiseSchreiben: Potsdamer Vorlesungen zur Reiseliteratur, Berlin, Boston: De Gruyter, 2019. https://doi.org/10.1515/9783110650686
- LiebeLesen: Potsdamer Vorlesungen zu einem großen Gefühl und dessen Aneignung (2020) https://doi.org/10.1515/9783110665093
- Von den historischen Avantgarden bis nach der Postmoderne. Potsdamer Vorlesungen zu den Hauptwerken der Romanischen Literaturen des 20. und 21. Jahrhunderts (2021). https://doi.org/10.1515/9783110703450
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Talía. Revista de estudios teatrales: Teatro y humanidades digitales
Die neueste Ausgabe der Zeitschrift «Talía. Revista de estudios teatrales» wartet in Vol. 3 (2021) mit spannenden Aufsätzen zum Thema „Teatro y humanidades digitales“ auf.
Der Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt, dass hier interessante Analysen im Bereich Theaterwissenschaften und Digital Humanities zu entdecken sind:
- Teatro y humanidades digitales
Javier J. González Martínez- La base de datos Q.Theatre: El Quijote en la escena europea
María Fernández Ferreiro, María Álvarez Álvarez- Las comedias de Lope de Vega: confirmaciones de autoría y nuevas atribuciones desde la estilometría (I)
Germán Vega García-Luengos
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Germanistisch-romanistisches Forschungsprojekt Narragonien Digital
Die Bedeutung des interdisziplinären Arbeitens nimmt in den Geisteswissenschaften zu. Der Einsatz digitaler Methoden in der geisteswissenschaftlichen Arbeit ebenso. Beides zeigt sich in einem aktuell veröffentlichten germanistisch-romanistischen Forschungsprojekt an der Universität Würzburg, das wir heute im Romanistik-Blog vorstellen möchten. Am 10. Mai 2021, pünktlich zum 500. Todestag von Sebastian Brant, ist Narragonien Digital online gegangen:
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Neu in der Bibliothek des Ibero-Amerikanischen Instituts: Über 1.400 E-Books des Verlags Iberoamericana Vervuert online verfügbar
Ein Gastbeitrag von Dr. Annika Hartmann, Fachinformationsdienst Lateinamerika, Karibik und Latino Studies, Ibero-Amerikanisches Institut PK.
Mehr als drei Jahrzehnte romanistischer Forschung zum ibero-amerikanischen Raum sind nun online zugänglich. Seit kurzem bietet die Bibliothek des Ibero-Amerikanischen Instituts (IAI) ein umfangreiches E-Book-Paket des Verlags Iberoamericana Vervuert an. Damit stehen fast 1.500 Publikationen aus der romanistischen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft im IAI angemeldeten Nutzer:innen kostenfrei und online zur Verfügung.
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Das Hugo Schuchardt Archiv. Eine digitale Edition der Korrespondenzen Hugo Schuchardts
Bernhard Hurch, Christina Schlemmer (Universität Graz)
Seit zu Beginn der 1840er Jahre die Logistik des Postwesens den Herausforderungen der industriellen Revolution angepasst wurde, stand mit dem Medium Brief den Wissenschaften ein schnelles Kommunikationsmittel zur Verfügung, das für die Konstituierung der einzelnen Disziplinen und ihrer Institutionalisierung große Bedeutung hatte. Hugo Schuchardt, ein prominenter Vertreter der allgemeinen Sprachwissenschaft und Romanistik, der bei Schleicher in Jena und zu Diezens Zeiten in Bonn studiert hatte, spielte eine zentrale Rolle in diesem Prozess, der auch als Auseinandersetzung zwischen Philologie und Linguistik verstanden werden kann. Nahezu 60 Jahre lang war Schuchardt auch für viele weitere Fächer, zu denen er arbeitete, eine Instanz (Baskologie, Keltologie, Kaukasiologie, Sprachkontakt- und Sprachwandelforschung, Etymologie, ethnographische Linguistik / ‘Wörter und Sachen’); die Disziplin der Kreolistik verdankt maßgeblich ihm ihr Entstehen. Seine ca. 770 Publikationen geben ein beredtes Zeugnis seines Wirkens, sie sind unter anderem in dem ihm gewidmeten Archiv frei zugänglich.
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Dialnet in der FID-Suche: Artikel und Dissertationen suchbar und in vielen Fällen direkt aufrufbar
Das Suchportal des FID Romanistik verzeichnet einen neuen Zuwachs: Aufsätze und Dissertationen aus dem spanischen Inhaltsdienst Dialnet können nun in der FID-Suche gefunden und in vielen Fällen direkt aufgerufen werden.
Dies ist der Fall bei zahlreichen Dokumenten aus dem Dialnet-Ausschnitt, die im Open Access verfügbar sind. Diese können Sie direkt über den Link in der Einzeltrefferanzeige aufrufen: „Dialnet in der FID-Suche: Artikel und Dissertationen suchbar und in vielen Fällen direkt aufrufbar“ weiterlesen