Neu in der Bibliothek des Ibero-Amerikanischen Instituts: Über 1.400 E-Books des Verlags Iberoamericana Vervuert online verfügbar

Ein Gastbeitrag von Dr. Annika Hartmann, Fachinformationsdienst Lateinamerika, Karibik und Latino Studies, Ibero-Amerikanisches Institut PK.

Mehr als drei Jahrzehnte romanistischer Forschung zum ibero-amerikanischen Raum sind nun online zugänglich. Seit kurzem bietet die Bibliothek des Ibero-Amerikanischen Instituts (IAI) ein umfangreiches E-Book-Paket des Verlags Iberoamericana Vervuert an. Damit stehen fast 1.500 Publikationen aus der romanistischen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft im IAI angemeldeten Nutzer:innen kostenfrei und online zur Verfügung.
„Neu in der Bibliothek des Ibero-Amerikanischen Instituts: Über 1.400 E-Books des Verlags Iberoamericana Vervuert online verfügbar“ weiterlesen

Digitales Publizieren in den Geisteswissenschaften – Einladung zum Open Peer Review

Digitale Publikationen werden in der Romanistik wie in allen geisteswissenschaftlichen Disziplinen immer präsenter. Zu diesem Thema befindet sich ein Working Paper der AG ›Digitales Publizieren‹ in Vorbereitung, an dessen Open Peer Review Geisteswissenschaftler*innen noch bis zum 4. 4. 2021 teilnehmen können.

Fragen zur Autorschaft, bestehende Infrastrukturen, Peer-Review-Verfahren, Zitationsprozesse und Fragen rund um Open Access sind die Hauptaspekte, unter denen das Paper das digitale Publizieren betrachtet. Im Abstract heißt es zu diesem aktuellen und in Ausdifferenzierung befindenden Thema:
„Digitales Publizieren in den Geisteswissenschaften – Einladung zum Open Peer Review“ weiterlesen

Das Hugo Schuchardt Archiv. Eine digitale Edition der Korrespondenzen Hugo Schuchardts

Bernhard Hurch, Christina Schlemmer (Universität Graz)

Hugo Schuchardt Archiv

Seit zu Beginn der 1840er Jahre die Logistik des Postwesens den Herausforderungen der industriellen Revolution angepasst wurde, stand mit dem Medium Brief den Wissenschaften ein schnelles Kommunikationsmittel zur Verfügung, das für die Konstituierung der einzelnen Disziplinen und ihrer Institutionalisierung große Bedeutung hatte. Hugo Schuchardt, ein prominenter Vertreter der allgemeinen Sprachwissenschaft und Romanistik, der bei Schleicher in Jena und zu Diezens Zeiten in Bonn studiert hatte, spielte eine zentrale Rolle in diesem Prozess, der auch als Auseinandersetzung zwischen Philologie und Linguistik verstanden werden kann. Nahezu 60 Jahre lang war Schuchardt auch für viele weitere Fächer, zu denen er arbeitete, eine Instanz (Baskologie, Keltologie, Kaukasiologie, Sprachkontakt- und Sprachwandelforschung, Etymologie, ethnographische Linguistik / ‘Wörter und Sachen’); die Disziplin der Kreolistik verdankt maßgeblich ihm ihr Entstehen. Seine ca. 770 Publikationen geben ein beredtes Zeugnis seines Wirkens, sie sind unter anderem in dem ihm gewidmeten Archiv frei zugänglich.
„Das Hugo Schuchardt Archiv. Eine digitale Edition der Korrespondenzen Hugo Schuchardts“ weiterlesen

Spanischsprachiges Tutorial zu Topic Modeling und MALLET

Introducción a Topic Modeling y MALLET

Romanistisch Forschende, die überlegen Methoden des Topic Modelling im Rahmen ihrer Forschung anzuwenden, finden in diesem Tutorial der hilfreichen Initiative „The programming historian“ eine gute Einführung. Ulrike Henny-Krahmer hat sich die Mühe gemacht, die bereits existierende Anleitung «Introducción a Topic Modeling y MALLET» von Shawn Graham, Scott Weingart und Ian Milligan gemeinsam mit anderen ins Spanische zu übersetzen und anzupassen: «Introducción a Topic Modeling y MALLET».

Im Topic Modelling geht es darum eine digital vorliegende Datenmenge (z.B. Textkorpora) automatisiert in unterschiedliche Themenbereiche zu unterteilen. Oder wie es im Tutorial beschrieben ist:
„Spanischsprachiges Tutorial zu Topic Modeling und MALLET“ weiterlesen

Forschungsdatenmanagement und –infrastrukturen: romanistische Projekte gefragt

Wie ein modellhafter Umgang mit Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften aussehen kann, wird im Juni auf Initative des Infrastruktur-Projekts CLARIAH-DE anhand konkreter Forschungen vorgestellt. Bis zum 21.2.2021 1.3.2021 (Frist verlängert) können sich Nachwuchsforschende mit ihrem Projekt bewerben. Neben einer Präsentationsgelegenheit im Plenum der Tagung vDHd21 (Jahrestagung des Verbands “Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.”) winkt der CLARIAH-DE Best-Pitch-Award 2021.

„Forschungsdatenmanagement und –infrastrukturen: romanistische Projekte gefragt“ weiterlesen

Dialnet in der FID-Suche: Artikel und Dissertationen suchbar und in vielen Fällen direkt aufrufbar

Das Suchportal des FID Romanistik verzeichnet einen neuen Zuwachs: Aufsätze und Dissertationen aus dem spanischen Inhaltsdienst Dialnet können nun in der FID-Suche gefunden und in vielen Fällen direkt aufgerufen werden.

Dies ist der Fall bei zahlreichen Dokumenten aus dem Dialnet-Ausschnitt, die im Open Access verfügbar sind. Diese können Sie direkt über den Link in der Einzeltrefferanzeige aufrufen: „Dialnet in der FID-Suche: Artikel und Dissertationen suchbar und in vielen Fällen direkt aufrufbar“ weiterlesen

Europäisches Forschungsprojekt LoCALL über die Sichtbarkeit von Sprache(n) und ihr Einsatz im Fremdsprachenunterricht

Ein Gastbeitrag von Lisa Marie Brinkmann (Universität Hamburg).

Wie können wir im Unterricht der romanischen Sprachen andere Sprachen mit einbinden? Wie kann eine mehrsprachigkeitsfördernde Schulbildung aussehen? Wie können wir unsere Umgebung im Fremdsprachenunterricht einbeziehen?

Diese Fragen sind Kern unseres Projekts LoCALL (https://locallproject.eu/), was für Local Linguistic Landscapes for global language education in the school context (Projektnummer: 2019-1-DE03-KA201-060024) steht, das von Erasmus+ für drei Jahre (2019-2022) finanziert wird. Das Projekt wird von der Universität Hamburg von Sílvia Melo-Pfeifer koordiniert, Partneruniversitäten sind Aveiro (Mónica Lourenço), Straßburg (Andrea Young), Barcelona (Melinda Dooley) sowie Groningen (Joana Duarte). Aus der Universität Hamburg nehmen am Projekt noch Susann Fischer, Lisa Marie Brinkmann und Sarah McMonagle teil.

Im Rahmen der Fremdsprachendidaktik greifen wir auf Linguistic Landscapes (LL), die sich auf die Sichtbarkeit von Sprache beziehen, zurück:

Abb.1: Eine Linguistic Landscape in Hamburg (Foto: Brinkmann, Mai 2020)

„Europäisches Forschungsprojekt LoCALL über die Sichtbarkeit von Sprache(n) und ihr Einsatz im Fremdsprachenunterricht“ weiterlesen

Quantitative Untersuchung zu Calderón de la Barca

Zu welchen Ergebnissen man kommen kann, wenn Methoden der Digital Humanities auf die Untersuchung von Dramen angewandt werden, zeigt eine aktuelle Veröffentlichung in der neuen Ausgabe der Zeitschrift Revista de Humanidades Digitales. Prof. Dr. Hanno Ehrlicher und sein Mitarbeiter Dr. Jörg Lehmann (Romanische Philologie, Univ. Tübingen), sowie Dr. Nils Reiter (Univ. Köln) und Dr. Marcus Willand (Univ. Heidelberg) präsentieren hier eindrucksvoll und nachvollziehbar die Ergebnisse ihrer quantitativen Untersuchung zu Calderón de la Barca.

La poética dramática desde una perspectiva cuantitativa: la obra de Calderón de la Barca
„Quantitative Untersuchung zu Calderón de la Barca“ weiterlesen