Neuverfilmte Intersexualität: „Mi querida señorita“

Filmplakat 'Mi querida señorita' (2026) Wohl wissend, dass nicht alle durchgehend die Social-Media-Kanäle des FID Romanistik1Der FID berichtet täglich auf Bluesky und Mastodon und mehrmals die Woche auf Facebook über Aktuelles aus der Romania. (Folgen Sie uns gerne auf einem dieser Kanäle, wenn Sie ihn in der eigenen Wissenschaftskommunikation nutzen.) verfolgen können, greifen wir manchmal eine dort vorgestellte Information wieder hier auf, um im Romanistik-Blog etwas ausführlicher darüber berichten zu können. In dieser Woche geht es um jenes Posting zur aktuellen Neuverfilmung des spanischen Filmklassikers „Mi querida señorita“:
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    Der FID berichtet täglich auf Bluesky und Mastodon und mehrmals die Woche auf Facebook über Aktuelles aus der Romania. (Folgen Sie uns gerne auf einem dieser Kanäle, wenn Sie ihn in der eigenen Wissenschaftskommunikation nutzen.)

Ramón y Cajal, Dalí, Lorca: Die Neuronen, die den Surrealismus inspirierten

Ab heute läuft in spanischen Kinos die Dokumentation „Ramón y Cajal: dibujos en la retina“ – ein guter Anlass, an eine faszinierende Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst zu erinnern.

Santiago Ramón y Cajal entdeckte 1888 die Neuronen als unabhängige Zellen des Nervensystems. Seine präzisen, kunstvoll gestalteten Zeichnungen dieser „Schmetterlinge der Seele” gingen weit über die Wissenschaft hinaus: Kunsthistoriker Jaime Brihuega nennt Cajal „einen Grundstein des spanischen Surrealismus”. In der von Cajal mitgegründeten Residencia de Estudiantes in Madrid lernten sich Federico García Lorca und Salvador Dalí kennen – und sahen dort die neurologischen Zeichnungen des Nobelpreisträgers. Motivisch schlugen sich diese in Lorcas und Dalís Werken nieder: Wurzelstrukturen, freigelegte Nerven, eine „ästética fisiológica”, wie Lorca es selbst nannte. Auch Luis Buñuels surrealistisches Frühwerk Un perro andaluz trägt Spuren von Cajals Laborarbeit.
Bitter-ironisch: Ramón y Cajal selbst verachtete den Surrealismus als „barbarische Entartung” – und inspirierte ihn doch entscheidend.
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Zwei Empfehlungen für Serien von Isabel Coixet

Heute möchten wir auf eine spanische und eine französische Serie der spanischen Regisseurin Isabel Coixet hinweisen, die in beiden Fällen neben der Regie auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet:

Quelqu’un devrait interdire les dimanches après-midi

Nachdem wir die wunderbare französische Serie “Quelqu’un devrait interdire les dimanches après-midi“ („Sonntagnachmittagsblues“) bereits letzte Woche in unseren Social-Media-Kanälen auf Bluesky und Mastodon empfohlen hatten:
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Die Universitätsbibliothek im KI-Zeitalter – Eine Nutzerperspektive

Lluís Codina, Professor für Dokumentation und Informationssysteme an der Universitat Pompeu Fabra (Barcelona), hat kürzlich eine Präsentation veröffentlicht, die aus der Perspektive eines langjährigen Forschers und Hochschullehrers beleuchtet, wie sich Universitätsbibliotheken durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz verändern – und was gleich bleibt.

Codinas Kernthese: Die grundlegenden Aufgaben wissenschaftlicher Bibliotheken – Informationsversorgung, Forschungsunterstützung, Wissenstransfer und Nutzerschulung – bleiben bestehen, werden aber durch KI tiefgreifend transformiert. Dabei entstehen neue Kompetenzanforderungen: Bibliotheken sollen KI-Systeme evaluieren, ethische Leitlinien entwickeln und ihre Communities in kritischer KI-Nutzung schulen.
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Digitalia Hispánica. Revistas y libros digitales a texto completo en español

Digitalia Hispánica
Digitalia Hispánica
Dentro de la oferta de recursos digitales de las bibliotecas del Instituto Cervantes, Digitalia Hispánica ofrece acceso a una amplia colección de revistas y libros electrónicos a texto completo en español, procedentes de editoriales académicas y culturales de reconocido prestigio.

Esta base de datos resulta de especial interés para los romanistas e investigadores del FID – Fachinformationsdienst Romanistik, en particular para quienes trabajan en el ámbito de los estudios hispánicos, ya que reúne tanto obras clásicas fundamentales como publicaciones actuales sobre lengua, literatura y cultura del mundo hispanohablante.
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Veranstaltungen Instituto Cervantes Hamburg Februar 2026

Tertulia literaria con la autora peruana Teresa Ruiz Rosas

02.03.2026, 19:00 Uhr                                                                                                 Entrada libre. Previa inscripción: bibham@cervantes.es
Lugar: Instituto Cervantes (Hamburgo) – Biblioteca
Fischertwiete 1,                                                                                                        Chilehaus, Eingang B,                                                                                                      20095 Hamburg

Das Instituto Cervantes Hamburg und das Generalkonsulat von Peru in Hamburg freuen sich, die peruanische Autorin Teresa Ruiz Rosas im Literaturzirkel „Und was liest du?“ zu präsentieren.                                                Der bei Tusquets (Planeta) erschienene Roman wurde für seine kraftvolle Sprache und die eindrucksvolle Verbindung andiner Mündlichkeit mit historischen Figuren gelobt. Teresa Ruiz Rosas zählt zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen peruanischen Literatur. „Veranstaltungen Instituto Cervantes Hamburg Februar 2026“ weiterlesen

Pódcast Exigencias del guión: Alauda Ruiz de Azúa – Los domingos

Alauda Ruiz de Azúa - Los domingos Im Romanistik-Blog stellen wir immer mal wieder romanistische Podcasts vor; dies ist der 20. Artikel zum Thema Podcast. Heute empfehlen wir den spanischen Podcast Exigencias del guión, der sich in jeder Folge der ausführlichen Analyse eines Drehbuchs widmet. In der 99. (!) Folge ist die spanische Regisseurin Alauda Ruiz de Azúa zu Gast, deren Film „Los domingos“ auf dem Internationalen Filmfestival von San Sebastián vollkommen zurecht mit der Concha de Oro als bester Film ausgezeichnet wurde. Das Gespräch wurde am 9. Januar 2026 in der „Escuela de Escritores de Madrid“ aufgenommen: 99. Alauda Ruiz de Azúa | Los domingos.

Ehe auf die Podcast-Folge eingegangen wird, hier noch ein paar Worte zum Film. Den Inhalt und eine kurze Einschätzung habe ich in meinem Festivalbericht zu San Sebastián gegeben:

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Interview mit Esther Cruces zur spanischen Archivdigitalisierung

Heute möchten wir Sie auf ein interessantes Gespräch hinweisen, mit dem Johanna Vollmayer und Amelia Sanz von der Forschungsgruppe LEETHI 1REC-LIT: Reciclajes culturales. Transliteraturas en la era postdigital eine Interviewreihe initiieren zu erfüllten und unerfüllten Versprechen der Archivdigitalisierung. Das Interview mit Esther Cruces, der ehemaligen Vize-Direktorin des Archivo General de Indias, beleuchtet 30 Jahre Digitalisierungsgeschichte spanischer Archive.

SEVILLA Börse (Lonja) / von Juan de Herrera, 1572 / heute Archiv von Westindien (Mediathek Humboldt Universität) Europeana.eu Esther Cruces beschreibt das wegweisende Informatisierungsprojekt des Archivo General de Indias (1986-1994), das zur Expo ’92 in Sevilla entstand. Die Kooperation zwischen dem spanischen Kulturministerium, der Stiftung Ramón Areces und IBM España wurde mit über 1,3 Milliarden Peseten finanziert und von der UNESCO sowie dem Internationalen Archivrat als wegweisend anerkannt. Das Projekt etablierte drei zentrale Subsysteme: Dokumentenverwaltung, Informationssystem und digitale Bildspeicherung.
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    REC-LIT: Reciclajes culturales. Transliteraturas en la era postdigital