Spanische Sprachgeschichte und mehr im Blog „No solo de yod vive…“

Auch das klassische Thema der spanischen Sprachgeschichte eignet sich zum Bloggen. Das zeigt Lola Pons Rodríguez mit ihrem Blog No solo de yod vive…

Die Lehrstuhlinhaberin der Universität Sevilla bloggt seit 2009 zu Themen der Linguistik und Sprachgeschichte sowie über Ausstellungen, Konferenzen und andere Aktivitäten im philologischen Kontext. Unter den Blogposts findet sich beispielsweise die Besprechung einer Publikation über Sprachgeschichte neben Empfehlungen von Kinderbüchern, die Sprache thematisieren. Auch Zeitschriften und Youtube-Kanäle werden dort empfohlen.
„Spanische Sprachgeschichte und mehr im Blog „No solo de yod vive…““ weiterlesen

Mnemosine, Biblioteca Digital de La otra Edad de Plata

Die digitale Bibliothek Mnemosine präsentiert Texte und Autor*innen, die im Schatten der großen literarischen Figuren des frühen 20. Jahrhunderts stehen. Als Namenspatin dient die Göttin der Erinnerung und Mutter der Musen, wodurch die Rolle von Bibliotheken als kultureller Gedächtnisspeicher auch im digitalen Raum deutlich wird.

„Mnemosine, Biblioteca Digital de La otra Edad de Plata“ weiterlesen

Twitternarrativik im neuen tuiteratura-Portal La Hiloteca

Das Internet ermöglicht neue Formen des Erzählens und der Literatur. Zwei prägende Autoren von Fortsetzungsgeschichten bei Twitter sind @ManuelBartual und @modesto_garcia. Sie haben nun im Portal La hiloteca eine ganze Reihe von Twitter-Geschichten gesammelt (tuiteratura). Auf Twitter finden sich die „mejores historias de Twitter en español“ unter @LaHiloteca. Der Name leitet sich von den hilos de Twitter ab – also den Twitter-Threads, in denen jeder einzelne der aneinandergeketteten Tweets einen kleinen Teil der Geschichte erzählt.
„Twitternarrativik im neuen tuiteratura-Portal La Hiloteca“ weiterlesen

Espacio Profundo: Dem Valle de los Caídos eine neue Bedeutung geben?

„Re-significando el Valle de los Caídos“ – dieses Ziel verfolgt das Projekt  Espacio Profundo / Deep Space.  Wie geht das bei einem wuchtigen und erdrückenden 152 hohen Steinkreuz, das bereits aus einer Entfernung von 30 km über der Berglandschaft thront? Einem riesigen Aufmarschplatz an erhabenem Ort? Einer 42 Meter hohen Basilika, die sich 262 Meter tief in den Granitberg bohrt? In die man nur gelangt, indem man einem höhlenartigen Weg unter überlebensgroßen Engelsfiguren mit Schwertern in der Hand folgt, der einen direkt auf das  Grab von José Antonio Primo de Rivera und dem von Francisco Franco zuführt? Das bis vor kurzem täglich mit einem frischen Blumenstrauß dekoriert wurde? Und beim Gedanken an  die 20.000 Kriegsgefangenen, die bei der Entstehung dieses Monuments, das sich Franco zu Lebzeiten selbst schuf, 19 Jahre lang unter härtesten Bedingungen schufteten?

„Espacio Profundo: Dem Valle de los Caídos eine neue Bedeutung geben?“ weiterlesen

Universo Lorca – Ein Portal mit interaktiver Karte und Personenregister

Als „Lorcapedia“ wurde das neue Portal Universo Lorca bezeichnet. Die Seite verfolgt zum einen touristische Zwecke. Sie dient aber auch als Einstieg in das Werk und die Biographie von Federico García Lorca, wobei bedeutsame Orte und Persönlichkeiten eine tragende Rolle spielen. Besonders interessant ist das Verzeichnis der „amigos y enemigos“ von Lorca. „Universo Lorca – Ein Portal mit interaktiver Karte und Personenregister“ weiterlesen

Die Aufteilung der „Neuen Welt“ im Vertrag von Tordesillas

Die Portugiesen hofften auf die Schätze im Orient, fanden allerdings Brasilien.

Die Portugiesen hofften auf die Schätze im Orient, fanden allerdings Brasilien.

Vor 525 Jahren wurde die Aufteilung der „Neuen Welt“ im Vertrag von Tordesillas geregelt. Deutschlandfunk Kultur mit einem nachlesens- und hörenswerten Kalenderblatt von Irene Meichsner (Dauer: 4 Min. 45 Sek.).
„Die Aufteilung der „Neuen Welt“ im Vertrag von Tordesillas“ weiterlesen

Instituto Cervantes Hamburg – Kulturprogramm Juni 2019 | Programa cultural junio de 2019

CONFERENCIA I VORTRAG

Influencia de la Bauhaus en la arquitectura del mundo hispánico | Der Einfluss des Bauhauses in der Architektur Spaniens und Lateinamerikas

Datum | Fecha: 13.06.2019, 19:00 Uhr
Ort | Lugar: Instituto Cervantes de Hamburgo
Eintritt frei | Entrada libre
Vortragssprache: Spanisch (mit Simultanübersetzung) | Idioma del evento: Español (con traducción simultánea)

Con motivo del Hamburger Architektur Sommer el Instituto Cervantes de Hamburgo y el estudio de arquitectura Arriola & Fiol celebrarán una conferencia a cargo de la arquitecta Carmen Fiol i Costa en la que se examinará cuáles son los principios de la Bauhaus que han sido integrados en proyectos urbanos contemporáneos de España y Latinoamérica, revisando diversos manifiestos y trabajos como los de Maholy-Nagy, Kandinsky, Mies van der Rohe, y también relacionándolos con proyectos cívicos y festivales arquitectónicos a través del debate.

Im Rahmen des Hamburger Architektursommers organisiert das Instituto Cervantes Hamburg in Kooperation mit dem Architekturbüro Arriola & Fiol einen Vortrag der Architektin Carmen Fiol i Costa. Darin widmet sie sich den Prinzipien der Bauhaus-Architektur und deren Einfluss auf zeitgenössische urbane Projekte in Spanien und Lateinamerika. Des Weiteren stellt sie unterschiedliche Manifeste und Werke des Bauhauses wie die von Maholy-Nagy, Kandinsky und Mies van der Rohe vor.
„Instituto Cervantes Hamburg – Kulturprogramm Juni 2019 | Programa cultural junio de 2019“ weiterlesen

El mal querer von Rosalía – Ein Pop-Album mit literaturwissenschaftlicher Relevanz

Rosalía

Es scheint beinah so, als sei sie aus dem nichts gekommen, und doch brachte Rosalía mit ihrem Album El mal querer (November 2018) den Flamenco in die höchsten Sphären der Pop-Musik. In diesem – von der Kritik in höchsten Tönen gelobtem – Konzeptalbum verbindet sie klanglich traditionelle Elemente des Flamencos, bzw. des Cante jondos mit aktuellen Strömungen des Pops wie Trap oder R‘n’B. Die Katalanin genoss eine jahrelange klassische Ausbildung an der Escuela Superior de Música de Cataluña und begann ihre Karriere in den Tablaos von Barcelona, jenen Bars in denen traditionell Flamenco im kleinen Kreis aufgeführt wird.

Rosalía Portait Auf welchem traditionsreichen Fundament ihre Arbeit steht, zeigt sich nicht nur im Klang, sondern vor allem in der Konzeption des sechstbesten Albums 2018 (New York Times). In den 11 Liedern erzählt sie eine tragische Liebesgeschichte, geprägt von Unterdrückung und Eifersucht, die sich so bereits im 13. Jahrhundert erzählt wurde. Rosalía verarbeitet Kapitelweise die Handlung des okzitanischen Le Roman de Flamenca.
El mal querer von Rosalía – Ein Pop-Album mit literaturwissenschaftlicher Relevanz“ weiterlesen