Gedächtnisforschung und Digitalität: Das Projekt Historia y Memoria Digital

Die Bedeutung des Internets für die Bildung eines kollektiven Gedächtnisses der transición ist Thema im Projekt Hismedi, das momentan an der Universidad Carlos III Madrid läuft:

Das Ziel des Forschungsprojekts ist die Untersuchung spezifischer digitaler Dynamiken und Repräsentationsmodi dieser Vergangenheit:

El proyecto de investigación que presentamos se propone como objetivo general analizar el modo en que la Historia y la Memoria de la Transición a la Democracia en España se representa en la Web 2.0. Las preguntas que planteamos son: ¿qué aspectos de la transición española despiertan mayor interés a los ciudadanos? ¿Coinciden con el interés historiográfico? ¿Cuál es la contribución de la sociedad digital en la generación del conocimiento sobre la etapa? ¿Qué papel tienen las redes sociales en la revisión del significado de la transición? ¿Quiénes son los autores y en qué fuentes se basan, teniendo en cuenta la cercanía cronológica de la fase? ¿Qué papel tienen los historiadores en la nueva transmisión de la ciencia histórica „con la sociedad”? (Universidad Carlos III)

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Die Veränderung der Geisteswisenschaften durch digitale Methoden

Digitale Methoden und Geisteswissenschaften – in welchem Verhältnis stehen sie und wie werden sich die Geisteswissenschaften durch die neuen Methoden verändern? Dieser Frage geht eine Studie aus dem PARTHENOS-Projekt nach, das sich mit digitalen Tools und elektronischen Forschungsinfrastrukturen beschäftigt. Die Ergebnisse werden in der Publikation „Digital Humanities Foresight. The future impact of digital methods, technologies and infrastructures“ von Mark Hedges et. al. vorgestellt. „Die Veränderung der Geisteswisenschaften durch digitale Methoden“ weiterlesen

Das Netzwerk humanidadesdigitales.net

Ein in Mexiko basiertes Netzwerk digitaler Geisteswissenschaftler*innen präsentiert sich auf der Website humanidadesdigitales.net.
Die Selbstbeschreibung der international ausgreifenden Gruppe klingt so:

La RedHD es una iniciativa de un grupo de académicos y académicas que nos reunimos en junio 2011 para discutir formas de impulsar y apoyar la formalización de las Humanidades Digitales. Nuestros objetivos son promover y fortalecer la comunicación entre los humanistas digitales de la región, la formación de recursos humanos, la elaboración de documentación y buenas prácticas, la promoción de los proyectos de Humanidades Digitales, la difusión de eventos, así como el impulso, la discusión y el reconocimiento del campo. Adicionalmente promoverá iniciativas regionales a nivel internacional.

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Tausendundein Datensatz – Die Verzeichnung von Forschungsdaten im FID Romanistik

Abbildung: Forschungsdaten – mehr als bloß Einsen und Nullen.
Abbildung: Forschungsdaten – mehr als bloß Einsen und Nullen.

Forschungsdaten ist einer dieser Begriffe, der für manche Forschende in den Textwissenschaften vielleicht noch ein Füllwort im akademischen Diskurs darstellt, zu dem sie keine Beziehung haben (wollen), weil es so nach MINT-Fach schmeckt. Dabei reicht schon eine kleine Justierung der persönlichen Definition des Begriffs, und schon watet man knietief durch Forschungsdaten, ohne am eigenen Forschungsverhalten irgendetwas verändert zu haben. Wenn man erst einmal weiß, wonach man sucht, kann man im Handumdrehen ganze Datenbanken füllen.

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Der digitale Werkzeugkasten – Tools in der Datenbank des FID Romanistik

Titelbild: Digitale Werkzeuge

Die große Vielfalt an Forschungsdaten in den textbasierten Geisteswissenschaften rührt nicht zuletzt von der Vielfalt an neueren und bereits etablierten digitalen Methoden – wie beispielsweise Topic Modeling oder Kontextanalysen in Korpora –, mit denen diese Daten erstellt, für die Forschungsfrage zurechtgebogen und untersucht werden können. Wer in vertrauter Zusammenarbeit mit seinem Computer herausfinden will, wie sich inhaltliche Schwerpunkte einer großen Anzahl Texte erahnen lassen oder in welcher syntagmatischer Nachbarschaft ein bestimmtes Wort typischerweise auftritt, kann sich einer großen Anzahl an Programmen erfreuen, die für diese Zwecke als Analyseinstrumente in Betracht kommen. „Der digitale Werkzeugkasten – Tools in der Datenbank des FID Romanistik“ weiterlesen

Digital Stylistics in Romance Studies and Beyond: Tagungsbericht online

Texten mit weniger Pronomina wird eine höhere Literarizität zugesprochen – so eine These von Andreas van Cranenburgh. Er präsentierte sie bei der Konferenz „Digital Stylistics in Romance Studies and Beyond“, die vom 27.2.-2.3. 2019 an der Universität Würzburg von der BMBF-geförderten Nachwuchsgruppe Computergestützte literarische Gattungsstilistik (CLiGS) organisiert wurde. „Digital Stylistics in Romance Studies and Beyond: Tagungsbericht online“ weiterlesen

forTEXT: Eine Umgebung für die digitale Erforschung von Literatur

Im Projekt forTEXT wird eine digitale Forschungsumgebung für Geisteswissenschaftler*innen erarbeitet. Im Fokus stehen dabei Textannotation und Textanalyse. Dazu präsentiert das Portal verschiedene Methoden, stellt Tools zur Verfügung und bietet eine persönliche Beratung an. „forTEXT: Eine Umgebung für die digitale Erforschung von Literatur“ weiterlesen