apropos: Mensch-Tier-Beziehungen in der Romania

Mensch-Tier-Beziehungen in der Romania Die 2019 gegründete Open-Access-Zeitschrift apropos [Perspektiven auf die Romania] hat kürzlich ihre 16. Ausgabe veröffentlicht. Das von Stéphane Hardy und Sandra Herling herausgegebene Dossier widmet sich dem schönen Forschungsfeld Mensch-Tier-Beziehungen in der Romania.

Ein Blick auf das weiter unten aufgeführte Inhaltsverzeichnis macht deutlich, in welcher Bandbreite das in der Romanistik noch wenig erforsche Thema der Mensch-Tier-Beziehungen abgedeckt wird. Gratulation an die Redaktion und an alle Autor:innen!

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KI in der literarischen Übersetzung: Frankreichs Übersetzer:innen fordern Transparenz

IA et traduction littéraire: les traductrices et traducteurs exigent la transparence Während sich die Debatte um künstliche Intelligenz und Literatur meist um das Schreiben selbst dreht, entfaltet sich in Frankreich ein ebenso scharfer Konflikt an einer anderen Stelle der Buchproduktion: der literarischen Übersetzung. Zwei Berufsverbände, ein EU-Gesetzgebungsprozess und eine französische Senatsinitiative zeigen, wie konkret diese Auseinandersetzung inzwischen geworden ist – und werfen Fragen auf, die die Übersetzungswissenschaft direkt betreffen.

Der Alarm der Übersetzerverbände

Bereits 2023 veröffentlichten die beiden großen französischen Verbände für literarische Übersetzung, ATLF (Association des traducteurs littéraires de France) und ATLAS (Association pour la promotion de la traduction littéraire), eine gemeinsame Erklärung mit dem Titel „IA et traduction littéraire: les traductrices et traducteurs exigent la transparence“. Ihre Position ist unmissverständlich: Übersetzung soll als intellektuelle, notwendige, nützliche und tief menschliche Tätigkeit verteidigt werden – ein Handwerk des Geistes, das von den Entwicklern der Software unabhängig bleiben muss, deren Namen „intelligent“ eine Untertreibung sei. Sie verlangen, dass vorübersetzte Texte als solche gekennzeichnet werden und vollständige Transparenz über bereits gängige Praktiken im Verlagswesen herrscht, und fordern zudem, dass öffentliche Förderungen ausschließlich menschlichen Schöpfungen vorbehalten bleiben und KI-generierte Kulturprodukte verpflichtend gekennzeichnet werden müssen.
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Renoir in Love

Bal du moulin de la Galette (Tanz im Moulin de la Galette) von Pierre-Auguste Renoir (1876)

Auf Arte ist eine aktuelle Dokumentation über Pierre-Auguste Renoir von Camille Ménager (F 2025) zu sehen: Renoir in Love.

Schon im 19. Jahrhundert, als die industrielle Revolution die Gesellschaft grundlegend veränderte, beobachtete der Maler Pierre-Auguste Renoir mit wachem Blick die Folgen dieses Wandels. Seine größte Sorge galt dabei der Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen. Seine Antwort: Bilder voller Wärme – Freundschaft, Zärtlichkeit und erotischer Nähe.
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Zwei Empfehlungen für Serien von Isabel Coixet

Heute möchten wir auf eine spanische und eine französische Serie der spanischen Regisseurin Isabel Coixet hinweisen, die in beiden Fällen neben der Regie auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet:

Quelqu’un devrait interdire les dimanches après-midi

Nachdem wir die wunderbare französische Serie “Quelqu’un devrait interdire les dimanches après-midi“ („Sonntagnachmittagsblues“) bereits letzte Woche in unseren Social-Media-Kanälen auf Bluesky und Mastodon empfohlen hatten:
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Erweiterung des E-Book-Pakets von Numérique Premium

Der FID Romanistik bietet im Rahmen der FID-Lizenzen ab sofort Zugang zu knapp 80 weiteren E-Books der Plattform Numérique Premium.

Das Paket enthält aktuelle Forschungsliteratur für die französische Literaturwissenschaft v. a. der Verlage Honoré Champion und Hermann sowie kanadischer Universitätsverlage, darunter auch Nachschlagewerke wie z. B.  das Dictionnaire des écrivains francophones classiques, das Dictionnaire du français classique littéraire, das Dictionnaire des revues littéraires au XXe siècle und autorenbezogene Wörterbücher (zu Jacques Audiberti, Samuel Beckett, Marguerite Duras, Jean Genet, Eugène Ionesco, Bernard-Marie Koltès, Marcel Proust, Pierre de Ronsard, George Sand, Jean-Paul Sartre, Claude Simon, Voltaire).

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Max Bonhomme: „Propagande graphique – Photomontage et culture de l’imprimé dans la France des années 1930“

Buchcover Max Bonhomme: 'PROPAGANDE GRAPHIQUE' Wir haben diese Woche schon in den Social-Media-Kanälen des FID auf diese wichtige Publikation von Max Bonhomme (Maître de conférences en design, Université de Strasbourg) zur Sozialgeschichte des Grafikdesigns hingewiesen, die vergangenen Oktober sowohl im Verlag Édition De La Sorbonne als auch online in Open Editions erschienen ist. Die Fotomontage ist an der Schnittstelle zwischen Massenkultur und künstlerischer Avantgarde angesiedelt, und erlebte in der Zwischenkriegszeit unter dem Einfluss der Berliner Dadaisten und der russischen Konstruktivisten einen besonderen Aufschwung:
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25 Jahre Französische Filmwoche: 20.-26.11.2025

Französische Filmwoche Institut Français Die jedes Jahr im November stattfindende Französische Filmwoche des Institut Français ist längst eine Institution unter den Freund:inenn des französischen Kinos. Auch dieses Jahr gibt es – im Jubiläum: zum 25. Mal! – bundesweit neues französisches Kino zu entdecken. Vom 20. bis zum 26. November 2025 sind mit dabei 43 Kinos in ganz Deutschland in – passend zum Jubiläum – mehr als 25 Städten!

Ein besonderer cineastischer Leckerbissen ist dabei der mit Spannung erwartete neue Film von François Ozon, der sich an die Verfilmung von Albert Camus‘ L’Étranger gewagt hat (Kritik in der Kino-Zeit) und der erst am 01.01.2026 seinen Filmstart in deutschen Kinos hat:

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Podcast von Philippe Collin: Alfred Dreyfus, le combat de la République

Philippe Collin: Alfred Dreyfus, le combat de la RépubliqueIn einem 10-teiligen Podcast mit dem Titel “Alfred Dreyfus, le combat de la République” gibt Philippe Collin einen spannenden Einblick in die jüngere französische Geschichte. Um den Podcast vorzustellen, fassen wir kurz die Auftaktfolge zusammen:

Episode 1/10: „Un rêve français“ (Ein französischer Traum)

Die erste Episode behandelt den Kontext, in dem der junge Alfred Dreyfus aufwuchs und seine Entscheidung traf, Offizier im Dienste Frankreichs zu werden. Dreyfus stammte aus einer französischen, elsässischen Familie jüdischen Glaubens und war patriotisch sowie den Werten der Republik treu ergeben. Die Episode beleuchtet:
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