Renoir in Love

Bal du moulin de la Galette (Tanz im Moulin de la Galette) von Pierre-Auguste Renoir (1876)

Auf Arte ist eine aktuelle Dokumentation über Pierre-Auguste Renoir von Camille Ménager (F 2025) zu sehen: Renoir in Love.

Schon im 19. Jahrhundert, als die industrielle Revolution die Gesellschaft grundlegend veränderte, beobachtete der Maler Pierre-Auguste Renoir mit wachem Blick die Folgen dieses Wandels. Seine größte Sorge galt dabei der Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen. Seine Antwort: Bilder voller Wärme – Freundschaft, Zärtlichkeit und erotischer Nähe.
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Zwei Empfehlungen für Serien von Isabel Coixet

Heute möchten wir auf eine spanische und eine französische Serie der spanischen Regisseurin Isabel Coixet hinweisen, die in beiden Fällen neben der Regie auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet:

Quelqu’un devrait interdire les dimanches après-midi

Nachdem wir die wunderbare französische Serie “Quelqu’un devrait interdire les dimanches après-midi“ („Sonntagnachmittagsblues“) bereits letzte Woche in unseren Social-Media-Kanälen auf Bluesky und Mastodon empfohlen hatten:
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Erweiterung des E-Book-Pakets von Numérique Premium

Der FID Romanistik bietet im Rahmen der FID-Lizenzen ab sofort Zugang zu knapp 80 weiteren E-Books der Plattform Numérique Premium.

Das Paket enthält aktuelle Forschungsliteratur für die französische Literaturwissenschaft v. a. der Verlage Honoré Champion und Hermann sowie kanadischer Universitätsverlage, darunter auch Nachschlagewerke wie z. B.  das Dictionnaire des écrivains francophones classiques, das Dictionnaire du français classique littéraire, das Dictionnaire des revues littéraires au XXe siècle und autorenbezogene Wörterbücher (zu Jacques Audiberti, Samuel Beckett, Marguerite Duras, Jean Genet, Eugène Ionesco, Bernard-Marie Koltès, Marcel Proust, Pierre de Ronsard, George Sand, Jean-Paul Sartre, Claude Simon, Voltaire).

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Max Bonhomme: „Propagande graphique – Photomontage et culture de l’imprimé dans la France des années 1930“

Buchcover Max Bonhomme: 'PROPAGANDE GRAPHIQUE' Wir haben diese Woche schon in den Social-Media-Kanälen des FID auf diese wichtige Publikation von Max Bonhomme (Maître de conférences en design, Université de Strasbourg) zur Sozialgeschichte des Grafikdesigns hingewiesen, die vergangenen Oktober sowohl im Verlag Édition De La Sorbonne als auch online in Open Editions erschienen ist. Die Fotomontage ist an der Schnittstelle zwischen Massenkultur und künstlerischer Avantgarde angesiedelt, und erlebte in der Zwischenkriegszeit unter dem Einfluss der Berliner Dadaisten und der russischen Konstruktivisten einen besonderen Aufschwung:
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25 Jahre Französische Filmwoche: 20.-26.11.2025

Französische Filmwoche Institut Français Die jedes Jahr im November stattfindende Französische Filmwoche des Institut Français ist längst eine Institution unter den Freund:inenn des französischen Kinos. Auch dieses Jahr gibt es – im Jubiläum: zum 25. Mal! – bundesweit neues französisches Kino zu entdecken. Vom 20. bis zum 26. November 2025 sind mit dabei 43 Kinos in ganz Deutschland in – passend zum Jubiläum – mehr als 25 Städten!

Ein besonderer cineastischer Leckerbissen ist dabei der mit Spannung erwartete neue Film von François Ozon, der sich an die Verfilmung von Albert Camus‘ L’Étranger gewagt hat (Kritik in der Kino-Zeit) und der erst am 01.01.2026 seinen Filmstart in deutschen Kinos hat:

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Podcast von Philippe Collin: Alfred Dreyfus, le combat de la République

Philippe Collin: Alfred Dreyfus, le combat de la RépubliqueIn einem 10-teiligen Podcast mit dem Titel “Alfred Dreyfus, le combat de la République” gibt Philippe Collin einen spannenden Einblick in die jüngere französische Geschichte. Um den Podcast vorzustellen, fassen wir kurz die Auftaktfolge zusammen:

Episode 1/10: „Un rêve français“ (Ein französischer Traum)

Die erste Episode behandelt den Kontext, in dem der junge Alfred Dreyfus aufwuchs und seine Entscheidung traf, Offizier im Dienste Frankreichs zu werden. Dreyfus stammte aus einer französischen, elsässischen Familie jüdischen Glaubens und war patriotisch sowie den Werten der Republik treu ergeben. Die Episode beleuchtet:
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Lucas Haasis: Ein Hamburger Kaufmann auf Etablierungsreise in Frankreich

Ambitionen, Praktiken und Kolonialhandel im Spiegel einer Geschäftskorrespondenz der Jahre 1743–1745

Das Luetkens-Archiv. The National Archives, UK, ref. HCA 30/232–236.

Dr. Lucas Haasis (Universität Oldenburg) hat in Band 50 der Zeitschrift »Francia. Forschungen zur westeuropäischen Geschichte« diesen Artikel veröffentlicht, der nun im Open Access zur Verfügung steht. Im Abstract heißt es:

Im August 1745 finden englische Offiziere ein verstecktes Reisearchiv auf einem gekaperten Schiff. Es handelt sich um das Geschäfts- und Briefarchiv des Hamburger Fernhandelskaufmanns Nicolaus Gottlieb Luetkens (1716–1788). Luetkens hatte die vorangegangenen beiden Jahre damit verbracht, Frankreich zu bereisen, um seine kaufmännische Etablierungsphase zu vollziehen. Im Zentrum des Artikels stehen die Fragen, warum er für diese so wichtige Phase im Leben eines Kaufmanns Frankreich wählte, welche Etappen er auf dem Weg zum niedergelassenen Fernhandelskaufmann absolvierte, wie er von der französischen Kolonialwirtschaft profitierte und diese als Hamburger Kaufmann aktiv unterstützte. Grundlage des Artikels sind die Briefe und Unterlagen, die damals von den Offizieren aus dem Reisearchiv sichergestellt wurden und heute in den National Archives London, als Teil des Prize Papers Bestands verwahrt werden.

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Gaël Faye im Gespräch mit Raphaëlle Red über seinen Roman »Jacaranda« (Hybride Veranstaltung 22.9.)

Gaël Faye Das Gespräch von Gaël Faye mit Raphaëlle Red über Fayes Roman »Jacaranda« findet am 22. September 2025 von 19:30 bis 21:00 Uhr im Literaturhaus Hamburg statt. Die Veranstaltung ist auf Französisch, jedoch mit Übersetzung ins Deutsche, auch Online-Teilnahme ist möglich.

Fayes Buch Jacaranda handelt von dem jungen Protagonisten Milan, der zum ersten Mal nach Kigali in Ruanda reist, dem Land aus dem seine Mutter stammt und das ihm nur aus den Nachrichten bekannt ist. So versucht Milan das generationenlange Schweigen der Familie zu brechen. Dabei lernt er zu verstehen, dass selbst jetzt noch die Menschen in Ruanda noch lernen müssen die Vergangenheit, den Genozid an den Tutsi, zu bewältigen.

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