Volker Roloff (1940-2026) – persönliche Erinnerungen

Die bricolage und ars combinatoria des europäischen Surrealismus waren ebenso wie die mittelalterliche Farce und das Stegreiftheater der commedia dell’arte Konstanten im Werk des Romanisten Volker Roloff. Wir erinnern uns in vielfältiger Weise in diesen Tagen des Abschieds an ihn, als akademischen Lehrer, Kollegen und Freund.

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Nachruf auf Hans-Jörg Neuschäfer (1933-2026)

Hans-Jörg Neuschäfer (2024 bei der Feier seines 90- Geburtstages)Am 23. September 2026 ist der Romanist Hans-Jörg Neuschäfer verstorben. Alle, die ihn gekannt hatten, trifft diese Nachricht sehr. Wir hatten, als Miguel Delibes starb, Neuschäfers Nachruf auf Delibes hier im Romanistik-Blog veröffentlicht: „Der den Ausgegrenzten eine Stimme gab“ und durften auch einen Gastartikel von ihm publizieren: „Patty Diphusa y los comienzos de Almodóvar”. Heute haben wir die traurige Pflicht, auf seinen Nachruf hinzuweisen, den Janett Reinstädler (Universität des Saarlandes) und Albrecht Buschmann (Universität Rostock) auf romanistik.de veröffentlicht haben:
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Las colecciones de cómic y novela gráfica en las bibliotecas del Instituto Cervantes an Alemania

Alemania 1963 - Nieve en los bolsillosEl creciente interés por el cómic y la novela gráfica de España e Hispanoamérica, tanto en la enseñanza del español como en el ámbito de los estudios interculturales, se refleja en los fondos de las bibliotecas del Instituto Cervantes en Alemania, que cuentan con secciones especializadas consolidadas y en constante crecimiento dedicadas a este género.

La colección de cómics de las cinco bibliotecas del Instituto Cervantes en Alemania reúne alrededor de mil cuatrocientos títulos propios, cuya variedad y amplitud temática constituyen un excelente recurso para acercarse a la realidad del mundo hispánico desde perspectivas socioculturales, históricas, políticas y literarias.

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Plädoyer des Evolutionspsychologen Adriano R. Lameira für eine Neuordnung der Debatte um den Ursprung der Sprache

Heute stellen wir einen interessanten wissenschaftlichen Artikel vor, auf den wir im lesenswerten Blog BiblumLiteraria (El origen de los lenguajes es algo distinto a la evolución de los mismos) gestoßen sind: In seinem Übersichtsartikel „Reclaiming origins, reframing evolution“ (Trends Open, 2026) plädiert der Evolutionspsychologe Adriano R. Lameira (University of Warwick: Coventry, GB) für eine Neuordnung der Debatte um den Ursprung der Sprache.
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Die Tapisserie von Bayeux, neu gezeichnet: Anastasia Lobanova und Gallica

Extrait du travail réalisé par Anastasia Lobanova, 2026 Das Gallica-Blog stellt in seiner Reihe „Portrait de Gallicanaute“ die Künstlerin Anastasia Lobanova vor, die seit 2022 in der Normandie lebt. Ausgangspunkt ihres Projekts war die Idee: Was wäre, wenn die Tapisserie von Bayeux ein illuminiertes Manuskript wäre? Aus dieser Frage entstand zunächst eine Bilderserie, später das internationale Multimedia-Projekt „Regards croisés sur Guillaume le Conquérant: enluminures et photographies“ (Online), das von der Region Normandie im Rahmen von „Millénium-2027“ (dem europäischen Jahr der Normannen) gefördert wird.
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critic.de zum diesjährigen Frankfurter Festival für italienisches Genrekino

In einem vielstimmigen Textmosaik blickt die Redaktion von critic.de auf das diesjährige Frankfurter Festival für italienisches Genrekino („Terza Visione – 12th Festival of Italian Genre Cinema„) zurück.

I TRE VOLTI - Drei Gesichter einer Frau
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Asta AI: Neues KI-Tool für die akademische Recherche

Lluís Codina1Lluís Codina lehrt als Professor für Dokumentation und Informationssysteme an der Universitat Pompeu Fabra (Barcelona) stellt auf seinem Blog das KI-System Asta AI vor, entwickelt vom Allen Institute for Artificial Intelligence (bekannt für den Suchdienst Semantic Scholar): Asta AI: asistente de inteligencia artificial para investigación académica [guía de uso].

Asta versteht sich als Forschungsassistent, der wissenschaftliche Literatur durchsucht und datenbasiert Wissen erschließt und dies mit drei Kernfunktionen:

  1. Konzepte und Methoden verstehen,
  2. konkrete Fragen beantworten und
  3. Forschungslandschaften überblicken.

Bewusst vermeidet Asta den Begriff „Literaturreview“, da die generierten Evidenzsynthesen diesem Anspruch nicht vollständig genügen.
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    Lluís Codina lehrt als Professor für Dokumentation und Informationssysteme an der Universitat Pompeu Fabra (Barcelona) ↩︎

Update des FID Discoverys: Cervantes-Zugangsinformationen verbessert und Frankreich-Quellen aktualisiert

Wir haben eine neue Version unseres FID Discoverys veröffentlicht und stellen hier kurz vor, welche Verbesserungen dies gebracht hat. Es betrifft vor allem die Aktualisierung der Daten von Quellen aus unserem Suchraum, den wir der romanistischen Forschung zur Abfrage anbieten. Drei Datenquellen zu Frankreich wurden aktualisiert und die Zugangsinformation einer weiteren Datenquelle zu Spanien wurde verbessert. Wir beginnen in der Vorstellung mit Letzterem:

1. Standortanzeige der Bestände der Cervantes-Bibliotheken verbessert

Bereits im Juni haben wir Sie informiert, dass wir die Bestände der deutschen Cervantes-Bibliotheken in unserem Discovery aktualisiert haben. Seit dem neuesten Update unseres Suchsystems werden nun auch die genauen Standort-Daten angezeigt, also ob sich ein Titel in der Bibliothek des Cervantes-Institutes Berlin, Bremen, Frankfurt, Hamburg und/oder München befindet.

Standortanzeige der Bestände der Cervantes-Bibliotheken
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