„Rotspanier“ – Ausstellung zu spanischen Zwangsarbeiter*innen im Zweiten Weltkrieg

Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit präsentiert erstmals in Deutschland die Sonderausstellung „Rotspanier“. Der Terminus entstammt der NS-Propaganda und verweist auf die hierzulande recht unbekannte Zwangsarbeit von Spanier*innen im Zweiten Weltkrieg.

Das Video von der Ausstellungseröffnung am 3.6.2021 ist im Youtube-Kanal des Dokumentationszentrums zu sehen. Es sprechen Dr. Christine Glauning (Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit), S.E. Ricardo Martínez (Botschafter des Königreichs Spanien) und Dr. Peter Gaida (Kurator der Ausstellung):

In der Pressemitteilung heißt es zum Thema der Ausstellung:

Neben 13 Millionen Kriegsgefangenen, KZ-Häftlingen und Zivilarbeitenden, die während des Zweiten Weltkriegs im Deutschen Reich Zwangsarbeit leisten mussten, gab es in den besetzten Ländern noch mal eine ähnliche Zahl von Menschen, die vor Ort oder in anderen Ländern zur Arbeit rekrutiert und ausgebeutet wurden.

Dazu gehörten auch antifaschistische Republikaner, die im spanischen Bürgerkrieg vom Militär unter General Franco besiegt wurden. Knapp eine halbe Million Menschen floh 1939 nach Frankreich. Für mehr als 100 000 Flüchtlinge begann damit eine Odyssee durch Konzentrations- und Arbeitslager. Die von der NS-Propaganda als „Rotspanier“ bezeichneten Franco-Gegner wurden Opfer von Internierung, Ausbeutung und Deportation.

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Kulturprogramm des Instituto Cervantes im Juni 2021

GESPRÄCH Zwischen den Zeilen. Der Autor Manuel Rivas und seine Übersetzerin Petra Strien-Bourmer im Gespräch

9. Juni 2021, 19 Uhr via Zoom, Moderation: Javier Gómez Montero, mit Simultanübersetzung

Zur Anmeldung bitte eine E-Mail an: beca-frauke.pielhau@cervantes.es

Manuel Rivas (c) Anna Serrano

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Kulturprogramm des Instituto Cervantes im Mai 2021

GESPRÄCH Mitteleuropa – die Karibik der Zukunft?

Mo., 3. Mai 2021, 19 Uhr via Zoom, Moderation: Alexandra Endres, mit Simultanübersetzung

Zur Anmeldung bitte eine E-Mail an: beca-frauke.pielhau@cervantes.es 

Wie verändert sich das Klima? Welche Auswirkungen hat unser Verhalten auf die Natur, Wälder und Meere der Erde?  

Cambio climático

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Le 20 mars – Journée de la langue française et de la Francophonie

Die Geschichte der Francophonie, französische Sprichwörter oder Flauberts Leidenschaften – zu zahlreichen Themen gibt es Veranstaltungen rund um die Journée internationale de la langue française et de la Francophonie am 20. März.

Mehrere Webseiten machen auf die Aktivitäten zu diesem Anlass aufmerksam, von denen viele durch den aktuellen Online-Fokus einfach zugänglich sind. Informationen mit zahlreichen Veranstaltungshinweisen geben eine Seite der französischen Regierung und, mit einem weltweiten Fokus auf Veranstaltungen zur Frankophonie, das Portal 20mars.francophonie.org:

Schirmherrin der Woche, die dieses Jahr unter dem Thema « Femmes francophones, Femmes résilientes » steht, ist diesmal die Schriftstellerin und Journalistin Leïla Slimani, deren Roman Chanson douce im Jahr 2016 den wichtigen Prix Goncourt gewonnen hat. Sie gibt eine Masterclass zu Lese- und Schreibpraktiken, die am 23. März über den Youtube-Kanal der Bibliothèque nationale de France gesendet wird. „Le 20 mars – Journée de la langue française et de la Francophonie“ weiterlesen

Spanische Filmreihe online: Weibliche Freiräume – Vorreiterinnen

Segundo López, der Stadtabenteurer Das Instituto Cervantes feiert sein 30-jähriges Jubiläum mit einer besonderen Ausgabe der Filmreihe „Espacio femenino“ (Weibliche Freiräume), ein seit 2010 bestehendes, regelmäßiges Programm des Instituto Cervantes, das der Frauenkultur gewidmet ist und in der Regel aktuelle Filme von Frauen zeigt. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf vier Filmmacherinnen, die in den 50er bis 80er Jahren erstmals öffentlich auftraten und damit zu Vorreiterinnen der spanischen Filmgeschichte wurden. Die sechs Werke dieser Filmreihe zeigen nicht nur die jeweiligen inhaltlichen und ästhetischen Herangehensweisen der Regisseurinnen. Sie sind auch ein vielfältiges und aufschlussreiches Porträt des damaligen Spaniens.

Alle Filme sind innerhalb des angegebenen Termins unter den hier angegebenen Links kostenfrei 48 Stunden lang zu sehen.
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Forschungsdatenmanagement und –infrastrukturen: romanistische Projekte gefragt

Wie ein modellhafter Umgang mit Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften aussehen kann, wird im Juni auf Initative des Infrastruktur-Projekts CLARIAH-DE anhand konkreter Forschungen vorgestellt. Bis zum 21.2.2021 1.3.2021 (Frist verlängert) können sich Nachwuchsforschende mit ihrem Projekt bewerben. Neben einer Präsentationsgelegenheit im Plenum der Tagung vDHd21 (Jahrestagung des Verbands “Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.”) winkt der CLARIAH-DE Best-Pitch-Award 2021.

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Veranstaltungen des Instituto Cervantes Hamburg im Februar 2021

Ángela Molina: Ehren-Goya 2021

Ángela Molina. Goya de Honor 2021 from Instituto Cervantes on Vimeo.

,,La Sabina´´ 12.02.2021 20 Uhr bis 14.02.2021, 20 Uhr
Anlässlich der Verleihung des spanischen Filmehrenpreises 2021 (Goya de Honor) an die international bekannte spanische Schauspielerin Angela Molina zeigt das Instituto Cervantes weltweit vom 12.-28. Februar eine kostenlose Online-Filmreihe. Alle Filme werden auf dem Vimeo-Kanal des Instituto Cervantes an den jeweils angegebenen Terminen 48 Stunden lang ab 20.00 Uhr [GMT+1] verfügbar sein:
Ausgehend von der Erzählung der Engländer, die seit dem 19. Jahrhundert auf der Suche nach dem magischen Spanien in das Land reisen, taucht der Film in eine fremde Welt ein, in der noch eine besondere Frauenlegende zu finden ist. Eine Vorstellung, die die Fremden und die Einheimischen des kleinen andalusischen Dorfes, in dem der Film spielt, teilen. Darüber hinaus greift der Regisseur José Luis Borau bei seiner Darstellung des Dorfes auf das Genre eines „Costumbrismo“ zurück, den er im Vergleich zum bisherigen spanischen Kino neu interpretiert. Der Film ist eine Koproduktion mit Schweden und präsentiert in der Rolle der Pepa eine junge Ángela Molina in einer internationalen Besetzung (mit Ovidi Montllor). Sie festigt hiermit ihren Platz im europäischen und internationalen Kino, den sie sich zwei Jahre zuvor durch Buñuel erobert hatte.

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Lessingtage 2021 Digital: Stories from Europe – Mit Theateraufführungen aus Frankreich, Spanien und Italien

Was für eine wunderbare Gelegenheit europäisches Theater live zu erleben – trotz derzeit unmöglicher Reisen oder Theaterbesuche: Das Thalia Theater Hamburg und das Königliche Schauspielhaus Dramaten in Stockholm haben als Mitglieder von mitos21, einem Netzwerk einiger der wichtigsten europäischen Bühnen, ihre Partner eingeladen, ausgesuchte Aufführungen ihrer Theater online zu präsentieren. Damit ergibt sich vom 20.-31. Januar 2021 die einmalige Gelegenheit „ein digitales Panorama des europäischen Theaters zu erleben: heterogen und verschieden in Inhalten und Ästhetiken, angetrieben von der Neugier auf die Vielfalt Europas“.

Alle Stücke werden an ihren Terminen von 19 Uhr bis Mitternacht abrufbar sein. Livestreams sind nur während der Dauer der Liveveranstaltung abrufbar. Über den CC-Button im Player können die englischsprachigen Übertitel ein- oder ausgeschaltet werden. Zu sehen sind unter anderem auch Aufführungen aus Frankreich, Spanien und Italien:
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