In den Blättern für deutsche und internationale Politik analysiert die Journalistin Julia Macher Spaniens aktuellen migrationspolitischen Sonderweg: Ein Dekret der Linkskoalition aus PSOE und Sumar ermöglicht zwischen 500.000 und 800.000 irregulär im Land lebenden Menschen die Legalisierung ihres Aufenthaltsstatus – eine Maßnahme, die von der Katholischen Kirche über Gewerkschaften bis zu landwirtschaftlichen Arbeitgeberverbänden breit begrüßt wurde.
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Kategorie: Politik
Umstrittene Aufarbeitung des Franco-Regimes in Spanien
Heute hat Hans-Günter Kellner auf DLF einen interessanten Audio-Beitrag zum in diesem Jahr am 20. November anstehenden 50. Todestag Francos veröffentlicht: Umstrittene Aufarbeitung des Franco-Regimes in Spanien. Wie der Journalist selbst bei seinem Hinweis auf Bluesky schreibt:
Der 50. Jahrestag des Todes Francos ist zwar erst im November, aber Spaniens Regierung will an die Diktatur und die Entwicklung des Landes seither während des gesamten Jahres erinnern.
Wir haben den Beitrag, der auf DLF nachgehört werden kann (Dauer 4:48), mit der Software AIKO transkribiert:
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Was Frankreich bewegt – Frankreichs Schulden- und Haushaltspolitik
Am 26. November findet die Online-Veranstaltungsreihe „Was Frankreich bewegt“ zum Thema Frankreichs Schulden- und Haushaltspolitik von 16:00 bis 17:30 nach Anmeldung über Zoom statt. Organisiert wird die Veranstaltung gemeinsam von der Bergischen Universität Wuppertal, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und dem Institut français Deutschland.
Die Veranstaltungsreihe beschäftigte sich mit den politischen Themen, die das Nachbarland Frankreich bewegen. In dieser interaktiven Online-Reihe wird von den wechselnden Experten mit Blick auf aktuelle Entwicklungen, die deutsch-französischen Beziehungen und Europa die politische Lage in Frankreich erläutert, analysiert und diskutiert. Verfolgen Sie die französische Politik und nutzen Sie die Möglichkeit gemeinsam mit den Studierenden der Universität Wuppertal Fragen zu stellen.
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Podcast-Empfehlung: Die Tagebücher des Romanisten Victor Klemperer
Heute empfehlen wir einen aktuellen Podcast von Deutschlandfunk Kultur mit dem treffenden Titel „Die Geschichte geht weiter. Victor Klemperers Tagebücher 1918 – 1959.“
„Der Romanist, Professor und Autor Victor Klemperer war ein exzellenter Analytiker der sich verändernden Welt um ihn herum.“, wie Benjamin Knödler in seiner ausführlichen Vorstellung in „der Freitag“ schreibt.
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Instituto Cervantes Hamburg – Kulturprogramm Juni 2022 | Programa cultural junio de 2022
Lengua y poder en la Península Ibérica. De la Antigüedad a al-Andalus
Sprache und Macht auf der Iberischen Halbinsel – von der Antike bis al-Andalus
Datum | Fecha:09.06.2022, 19:00 Uhr
Ort | Lugar: Instituto Cervantes Hamburg
Eintritt frei mit Anmeldung| Entrada libre previa inscripción: bibx1ham@cervantes.es
Welche Sprachen sprachen die Bewohner der Iberischen Halbinsel zwischen dem 3. Jahrhundert v. Chr. und dem 15. Jahrhundert n. Chr.? Die Professoren Enrique García Riaza und Maribel Fierro geben einen Überblick über die sprachlichen Veränderungen und die Fortsetzungen, die in dieser Zeit stattgefunden haben. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Beziehung dieser Sprachen zu bestimmten ethnischen oder religiösen Gemeinschaften und auch zu bestimmten sozialen Schichten, insbesondere zu den politischen Machthabern, gelegt. Zwei Prozesse sind besonders hervorzuheben: die Latinisierung und die Arabisierung, bei deren Untersuchung Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede deutlich werden, die sich im Fortbestehen der aus dem Lateinischen abgeleiteten Sprachen und dem letztendlichen Verschwinden des Arabischen widerspiegeln.
Diario íntimo de guerra – Kriegstagebuch des ukrainischen Hispanisten Oleksandr Pronkevich

Der ukrainische Hispanist Oleksandr Pronkevich berichtet seit dem 23.2.2022 in einem von der spanischen Zeitung La Voz de Galicia veröffentlichten Kriegstagebuch von den Auswirkungen der russischen Invasion auf das Leben in der Ukraine. Seine bewegende Worte können in der Reihe Diario íntimo de guerra online gelesen werden. Zuletzt schrieb er dort:
Este sábado pasó lo que nos asustaba más: los tanques rusos entraron a Mykolaiv. Hasta las dos de la tarde no pasó nada, pero en ese momento las autoridades anunciaron que los rusos iban a bombardear la ciudad utilizando lanzacohetes y que la gente tenía que ir a esconderse a los sótanos. Por suerte, los cohetes no llegaron. Por la tarde recibimos otro anuncio: los tanques estaban cerca. Tuvimos que ir a otro sótano para refugiarnos. Nos acomodamos bastante bien, sacamos una botella de whisky y empezamos a esperar a los tanques.
Mediales Abschiedsgeschenk von Emmanuel Macron für Angela Merkel
Ein bemerkenswertes mediales Abschiedsgeschenk des französischen Präsidenten Emmanuel Macron für Angela Merkel, deren Kanzlerschaft heute nach 16 Jahren zu Ende gegangen ist:
Merci, chère Angela, de n'avoir jamais oublié les leçons de l'Histoire, d'avoir tant fait pour nous, avec nous, pour faire avancer l'Europe. Danke, dass du die Lehren der Geschichte nie vergessen und so viel für und mit uns getan hast, um Europa voranzubringen. pic.twitter.com/zYfiGUNQcf
— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) December 8, 2021
Natürlich hat der französische Präsident nicht vergessen, dem neuen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland Olaf Scholz alles Gute zu wünschen.
Contra la retórica FAIR
Antonio Rojas Castro (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaft)
La web es un canal que transmite flujos de información en forma de red conectando nodos, desafiando la geografía y haciendo las distancias inexistentes. Es también fluidez, proceso, falta de contexto y superabundancia. Los principios FAIR pretenden corregir esta situación para que los datos científicos no se pierdan en el maremágnum de información, sino que sean fáciles de encontrar, accesibles, interoperables y reutilizables. Parece como si las organizaciones (pienso en FORCE11, ALLEA o LIBER) que han alentado la diseminación de los principios FAIR trabajasen a contrapelo, luchando contra algunos de los rasgos más característicos del medio digital y promoviendo una cultura científica más abierta y colaborativa.

Es por ello que en los últimos tiempos me pregunto si hay algo más que retórica en los principios FAIR. ¿Son “realizables” en la práctica? En FAIR enough? Building Digital Humanities Resources in an Unequal World, intenté responder a estas preguntas teniendo en cuenta proyectos de cooperación Norte-Sur y llegué a una conclusión escéptica y muy pragmática. Los principios FAIR gustan a todo el mundo: sugieren una idea de justicia y equidad que nos interpela a todos y por eso como estrategia de branding son perfectos; pero no son fáciles de llevar a cabo, sobre todo en contextos en que la infraestructura tecnológica es deficiente, escasa o poco robusta. Por eso no debemos dejarnos cegar por sus destellos sino interrogarlos de forma crítica.
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