Kulturprogramm des Instituto Cervantes Hamburg im Dezember 2021

Spanischer Filmclub. Espacio femenino. Contemporáneas

„Cortos en femininos“

Di., 07.12.2021, 19 Uhr

“Cortos en femeninos” ist ein Kurzfilmprogramm von Frauen im spanischen Sprachraum, das jährlich von TRAMA, der Koordinatorin von Film-, Video- und Multimedia-Ausstellungen und -Festivals von Frauen, einberufen wird. Die diesjährige Auswahl umfasst vier Gewinner des Wettbewerbes 2020. Drei fiktionale Filme und ein animierter dokumentarischer Film zeigen den Reichtum sowie die formale, stilistische, thematische und klangliche Vielfalt weiblichen filmischen Schaffens in diesem Format. Zugleich beleuchten sie einen gemeinsamen Nenner, indem sie sich mit intimen Erfahrungen von Körpern, sowohl dem eigenen und als auch dem Körper anderer, mit Missbrauchserfahrungen und lustvollen Erlebnissen beschäftigen.

Benidorm 2017, Spanien (2019), 22 min, Regie: Claudia Costafreda, auf Spanisch mit englischen Untertiteln

Benidorm ist einer jener Orte, die eine wichtige Bedeutung haben: der Ort, an den Tausende von Menschen in den warmen Jahreszeiten kommen, um ihren Alltag zu vergessen und all die Unterhaltungsmöglich¬keiten zu geniessen, die diese internationale Megalopolis bietet. Die Vorstellung seiner Straßen und leeren Räume vor der Ankunft eines Tsunamis erlaubt es der Regisseurin Claudia Costafreda jedoch, eine Geschichte der Begegnung
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Kulturprogramm des Instituto Cervantes Hamburg im November 2021

Online-Vortragsreihe

Di, 9. November 2021, 19 Uhr; Do, 27. Januar 2022, 19 Uhr; Do, 24. Februar 2022, 19 Uhr

Zwischen Dialog und Konflikt, Feder und Schwert: Al-Andalus, eine instrumentalisierte Vergangenheit

Christen in al-Ándalus – Zusammenleben oder Apartheid? –  Javier Albarrán Iruela

Di., 9. November 2021, 19 Uhr

Die arabisch-islamische Expansion bedeutete die Schaffung neuer politisch-sozialer Einheiten, in denen in den ersten Jahrhunderten eine muslimische Minderheit über eine nicht-islamische Mehrheitsbevölkerung herrschte. In diesem Zusammenhang wurden die Christen von al-Andalus – traditionell als „Mozaraber“ bezeichnet. Aus antagonistischen Positionen heraus wurden sie als voll integrierte Mitglieder der andalusischen Gesellschaft, als Verräter ihres Glaubens und Unterstützer der Behörden Cordobas, oder als Helden , die das wahre Wesen des spanischen katholischen Charakters bewahrten, beschrieben.

In diesem Vortrag  werden wir uns der politischen, sozialen und kulturellen Realität dieser Gemeinschaft anhand mittelalterlicher Quellen nähern und versuchen, die verschiedenen Wahrnehmungen, die sich im Laufe der Geschichte um sie gebildet haben, zu entschlüsseln.

Dr. Javier Albarrán Iruela (RomanIslam Hamburg 2021)

Javier Albarrán Iruela promovierte im Jahr 2020 in Hispanistik an der Autononem Universität Madrid, wo er Honorarprofessor für mittelalterliche Geschichte ist. Sein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Forschung zur mittelalterlichen Geschichte des islamischen Westens. In den Jahren 2020/2021 war er Junior Fellow am DFG-Forschungszentrum RomanIslam (Universität Hamburg). Seine Forschungsschwerpunkte sind die interreligiösen Beziehungen in al-Andalus, die Erinnerung an die Anfangszeiten des Islams, die Geschichte des Dschihad und die Schaffung von heiligen Orten im mittelalterlichen islamischen Westen. Er hat zahlreiche Buchkapitel und Artikel in Fachzeitschriften sowie  folgende Bücher veröffentlicht: La cruz en la media luna. Los cristianos en al-Andalus: realidades y percepciones (siglos VIII-XIII) (2013), Veneración y pomica. Muhammad en la obra del Qadi ‚Iyad (2015), El Sueño de al-Quds: los musulmanes frente a la conquista cruzada de Jerusalén (2017), y Ejércitos Benditos. Yihad y Memoria en al-Andalus (siglos X–XIII) (2020). Zudem beteiligt er sich an der Herausgabe der Zeitschrift zur Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse Al-Andalus y la Historia.
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Kulturprogramm des Instituto Cervantes Hamburg im Oktober 2021

Online-Vortragsreihe

Do, 7. Oktober 2021, 19 Uhr; Di, 9. November 2021, 19 Uhr; Do, 27. Januar 2022, 19 Uhr; Do, 24. Februar 2022, 19 Uhr

Zwischen Dialog und Konflikt, Feder und Schwert: Al-Andalus, eine instrumentalisierte Vergangenheit

Mehr Informationen unter:

Zwischen Dialog und Konflikt, Feder und Schwert: al-Andalus, eine instrumentalisierte Vergangenheit

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Kulturprogramm des Instituto Cervantes Hamburg im September 2021

Spanischer Filmclub 

Di, 7. September 2021, 19 Uhr

El viaje de Marta – Marthas Reise (Spanien, Frankreich 2019)

Nach ihrem gefeierten Film La plaga, der mit den narrativen Grenzen des Dokumentarfilms spielt, reist die Regisseurin Neus Ballús in den Senegal. Dort treffen noch immer die Werte und Ideen europäischer Touristen auf die von Einheimischen, die von „seltsamen und unverschämten Personen“ besucht werden. Zudem begleitet Ballús die junge Marta auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Diese Zeit des Übergangs bringt sie dazu sich selbst zu verstehen und die Beziehung zu ihrem Vater und ihrem Bruder wiederherzustellen. Durch ihre Sichtweise zwingt uns der Film die Gegensätze bei einer Begegnung zwischen Nord und Süd zu betrachten.
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Kulturprogramm des Instituto Cervantes im Mai 2021

GESPRÄCH Mitteleuropa – die Karibik der Zukunft?

Mo., 3. Mai 2021, 19 Uhr via Zoom, Moderation: Alexandra Endres, mit Simultanübersetzung

Zur Anmeldung bitte eine E-Mail an: beca-frauke.pielhau@cervantes.es 

Wie verändert sich das Klima? Welche Auswirkungen hat unser Verhalten auf die Natur, Wälder und Meere der Erde?  

Cambio climático

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Kulturprogramm des Instituto Cervantes Hamburg im April 2021

GESPRÄCH  „Zwischen den Zeilen. Die Autorin Sara Mesa und ihr Übersetzer Peter Kultzen im Gespräch“

Am 23. April 2021, 19 Uhr via Zoom, Moderation: Wolfgang Martin Hamdorf, mit Simultanübersetzung.

Zur Anmeldung bitte eine E-Mail an: beca-frauke.pielhau@cervantes.es

Im Rahmen der Veranstaltungen rund um die Frankfurter Buchmesse 2022, bei der Spanien Ehrengast sein wird, präsentieren die fünf Instituto Cervantes in Deutschland eine Gesprächsreihe zwischen AutorInnen und ihren ÜbersetzerInnen. „Kulturprogramm des Instituto Cervantes Hamburg im April 2021“ weiterlesen

Spanische Filmreihe online: Weibliche Freiräume – Vorreiterinnen

Segundo López, der Stadtabenteurer Das Instituto Cervantes feiert sein 30-jähriges Jubiläum mit einer besonderen Ausgabe der Filmreihe „Espacio femenino“ (Weibliche Freiräume), ein seit 2010 bestehendes, regelmäßiges Programm des Instituto Cervantes, das der Frauenkultur gewidmet ist und in der Regel aktuelle Filme von Frauen zeigt. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf vier Filmmacherinnen, die in den 50er bis 80er Jahren erstmals öffentlich auftraten und damit zu Vorreiterinnen der spanischen Filmgeschichte wurden. Die sechs Werke dieser Filmreihe zeigen nicht nur die jeweiligen inhaltlichen und ästhetischen Herangehensweisen der Regisseurinnen. Sie sind auch ein vielfältiges und aufschlussreiches Porträt des damaligen Spaniens.

Alle Filme sind innerhalb des angegebenen Termins unter den hier angegebenen Links kostenfrei 48 Stunden lang zu sehen.
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Veranstaltungen des Instituto Cervantes Hamburg im Februar 2021

Ángela Molina: Ehren-Goya 2021

Ángela Molina. Goya de Honor 2021 from Instituto Cervantes on Vimeo.

,,La Sabina´´ 12.02.2021 20 Uhr bis 14.02.2021, 20 Uhr
Anlässlich der Verleihung des spanischen Filmehrenpreises 2021 (Goya de Honor) an die international bekannte spanische Schauspielerin Angela Molina zeigt das Instituto Cervantes weltweit vom 12.-28. Februar eine kostenlose Online-Filmreihe. Alle Filme werden auf dem Vimeo-Kanal des Instituto Cervantes an den jeweils angegebenen Terminen 48 Stunden lang ab 20.00 Uhr [GMT+1] verfügbar sein:
Ausgehend von der Erzählung der Engländer, die seit dem 19. Jahrhundert auf der Suche nach dem magischen Spanien in das Land reisen, taucht der Film in eine fremde Welt ein, in der noch eine besondere Frauenlegende zu finden ist. Eine Vorstellung, die die Fremden und die Einheimischen des kleinen andalusischen Dorfes, in dem der Film spielt, teilen. Darüber hinaus greift der Regisseur José Luis Borau bei seiner Darstellung des Dorfes auf das Genre eines „Costumbrismo“ zurück, den er im Vergleich zum bisherigen spanischen Kino neu interpretiert. Der Film ist eine Koproduktion mit Schweden und präsentiert in der Rolle der Pepa eine junge Ángela Molina in einer internationalen Besetzung (mit Ovidi Montllor). Sie festigt hiermit ihren Platz im europäischen und internationalen Kino, den sie sich zwei Jahre zuvor durch Buñuel erobert hatte.

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