Damián Morán Dauchez hat 2010 und 2011 ein Forschungsprojekt über spanische Insassen im KZ Dachau durchgeführt. Dass es in nationalsozialistischen Konzentrationslagern spanische Inhaftierte gab, ist gemäß Dauchez‘ Beobachtung in Spanien bekannt, aber kaum in Deutschland. „Spanische Häftlinge im KZ Dachau“ weiterlesen
Kategorie: Spanien
Die Faszination des bewegten Bildes
Ende November fand die 16. Ausgabe der auf Videokunst spezialisierten LOOP Barcelona statt. Über 4.500 überwiegend professionelle Besucher trafen sich zum intensiven Austausch rund um die internationale Videoproduktion.
Ein Gastbeitrag von Nicole Büsing und Heiko Klaas.
Barcelona. Sie begegnen uns auf Schritt und Tritt. Videos, kurze Filmchen mit bewegten Bildern, haben seit vielen Jahren Einzug in unseren Alltag gehalten: ob als Nachrichtenclip im Online-Newsportal, als Do-it-yourself- oder Influencervideo auf Youtube, als Kochanleitung auf Social Media-Seiten oder als Animationsfilm für Kinder auf dem iPad. Spätestens mit den ersten Video-Experimenten Nam June Paiks in den 1960er Jahren haben von Künstlern produzierte Kurzfilme auch Einzug in den Kunst- und Ausstellungsbetrieb gehalten. Heute ist das Medium Video aus dem Kunstbetrieb nicht mehr wegzudenken. Und auch der Sammlermarkt für zeitbasierte Medienkunst wächst kontinuierlich.
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Per Newsletter über spanischsprachige Filmvorführungen vor Ort informiert
Spanischsprachige Filme im Original mit Untertitel gehen auf Wanderschaft durch Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz – dafür sorgt der Filmverleih CineGlobal mit der Filmtournee Cinespañolatino.
Ein auf der Website etwas versteckter Newsletter erweist sich als besonders nützlich: Durch die Angabe der eigenen Stadt oder Region wird man gezielt über die Filmvorführungen vor Ort informiert. So flattert einmal monatlich eine Mail mit den Terminen in der jeweiligen Stadt herein. „Per Newsletter über spanischsprachige Filmvorführungen vor Ort informiert“ weiterlesen
Die Revista Mercurio und Federico García Lorca
Mercurio ist eine frei zugängliche Kulturzeitschrift aus Spanien. Die aktuelle Ausgabe ist Federico García Lorca gewidmet. Andere literarische Themenschwerpunkte waren in den letzten Ausgaben die zeitgenössische Literatur Portugals, María Moliner oder Benito Pérez Galdós anlässlich seines 175. Geburtstages im Jahr 2018.
Im Zentrum der aktuellen Beiträge stehen verschiedene Aspekte der Figur Lorcas. So schreibt Andrés Soria Olmedo (Universität Granada) über die Aktualität des Dichters, Víctor Fernández (La Razón) über die Transferierung des Nachlasses von Madrid nach Granada und Encarna Alonso Valero (Universität Granada) über Lorcas Frauenfiguren. „Die Revista Mercurio und Federico García Lorca“ weiterlesen
Die Poetik von Stille und Abwesenheit
Gesichter, Mauern, Häuser, Landschaften: Die Fundación MAPFRE in Madrid zeigt jetzt die erste große Retrospektive des argentinischen Fotografen Humberto Rivas (1937-2009)
Ein Gastbeitrag von Nicole Büsing und Heiko Klaas.

Fotografía a las sales de plata
25 × 25 cm
Archivo Humberto Rivas, Barcelona
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En corto – zwölf Graphic short storys in einem Sammelband
Mit En corto erscheint ein Sammelband für Graphic Novels, der Platz für die Kreation von Kurzgeschichten in der Welt der grafischen Erählungen schaffen soll. Somit wird der häufigen Annahme – Graphic Novels seien lange Comics – ein künstlerisch äußert diverser Beweis entgegengebracht. Gezeigt werden zwölf Kurzgeschichten, die beim Bienal Nacional de Cómic Biblioteca Insular de Gran Canaria 2018 gekürt wurden. Der erste Platz der insgesamt 297 Einsendungen wurde mit 3000 Euros dotiert und ging an den Spanier Alejandro Galindo Buitrago für sein Werk Viento de levante. Es bestach, wie die Jury mitteilte, durch:
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‚Blok de Bid‘ und weitere Wissenschaftsblogs spanischer Universitäten
In loser Folge stellen wir im ciberaBlog immer mal wieder lesenswerte Blogs aus dem romanischen Kultur- und Wissenschaftsbereich vor.
Heute möchten wir Ihnen das «Blok de Bid» der Fakultät Biblioteconomía y Documentación der Universidad de Barcelona näher bringen. Ein nicht nur aus bibliothekswissenschaftlicher Perspektive interessantes Blog, das die spanische Sicht auf Themen wie Open Science und Open Access beleuchtet.
In den aktuellen Artikeln des von einem achtköpfigen Herausgeber-Team aus Informationsexperten der Universität Barcelona und anderer spanischer Wissenschaftseinrichtungen geführten Blogs geht es zum Beispiel um:
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Programm für November des Instituto Cervantes Hamburgo
Cine Club Español / Spanischer Filmclub (3001 Kino)
6. November 2018, 19 Uhr
«Nacidas para sufrir» / „Geboren, um zu Leiden„
La tía Flora, de 72 años, es una solterona que vive en un pueblo pequeño y que siempre ha cuidado de sus familiares. Su única hermana murió muy joven y dejó tres huérfanas de las que también tuvo que ocuparse. Pero las niñas crecieron y se fueron del pueblo. Flora sabe que pronto llegará el momento en que tengan que cuidar de ella y teme que la lleven a la residencia donde trabaja una de ellas. Su única salvación es Purita, una chica que la ha ayudado a cuidar de sus ancianos parientes, y que es la única con la que se siente en familia.
Flora ist 72 Jahre alt und hat ihr ganzes Leben für andere gesorgt. Sie hat ihre drei Nichten aufgezogen, nachdem deren Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen und sich später um weitere Verwandte gekümmert und sie bis zum Tod betreut. Jetzt wird es Zeit, dass sich auch jemand um sie kümmert, doch Flora befürchtet, dass ihre Nichten sie in ein Heim stecken und das schöne große Haus, das ihr gehört, verkaufen. Doch sie haben die Rechnung ohne die rüstige alte Frau gemacht.
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