FID Romanistik bietet Zugang zu Graphic Novels bei Digitalia

Graphic Novels bei DigitaliaWie Sie nach Anmeldung für die FID-Lizenzen Zugang zu den Ebooks aus den Kollektionen Digitalia Hispánica und Digitalia Catalán erhalten, haben wir Ihnen ja schon ausführlich gezeigt. In diesem Artikel soll nun eines der dort zugänglichen Genres näher beleuchtet werden: die über Digitalia zugängigen spanischsprachigen Graphic Novels.

Der spanische Comic hat eine bewegte Vergangenheit. Nach dem Krieg meist noch „tebeo“ genannt, gewann er in den Jahren danach an Popularität. Aber auch die Zensur weitete ihren Einfluss aus und beeinflusste den Markt. Nach Francos Tod 1975 kam es zu einem regelrechten BOOM an Veröffentlichungen und die „nueva historieta española“ entsteht. Für Interessierte stellt der FID-Romanistik Lizenzenzen für Sekundärliteratur zu diesem Thema bereit. So zum Beispiel Imágenes del desencanto. Nueva historieta española 1980-1986 von Pedro Pérez del Solar.
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Online-Ressourcen für die romanistische Forschung in Zeiten von Corona

Letzte Woche haben wir an dieser Stelle einen Überblick über Kulturangebote in Zeiten von Corona gegeben. Wegen der Schließung von Bibliotheken haben sich viele Institutionen und Verlage darüberhinaus dazu entschlossen, erweiterte Zugriffsberechtigungen auf Online-Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Im Folgenden wollen wir einige dieser Möglichkeiten auflisten und die romanistische Forschungscommunity ein wenig darin unterstützen ihre Arbeit auch in Zeiten von Corona fortsetzen zu können.

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Kultur in Zeiten von Corona

Shaw Byam: Spectacles
Shaw Byam, Wikimedia Commons

Nach den Blogartikeln zu den digitalen Zugangsmöglichkeiten, die der FID Romanistik der Forschung bietet, wie die gerade jetzt so wichtigen FID-Lizenzen, soll es in diesem Beitrag um die kulturellen romanistischen Zugänge in Zeiten der Corona-Krise gehen.

Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie müssen Museumsbesuche ausfallen, Konzerte abgesagt werden und Bibliotheken ihre Türen geschlossen halten. Viele Kulturschaffende und Institutionen versuchen ihren Besuchern in ganz Europa, die zum Teil unter stärkeren Einschränkungen leben, Kultur auch online erlebbar zumachen. Um einen Überblick zu geben, haben wir eine Liste mit Angeboten von Bibliotheken, Museen und anderen Instituten zusammengestellt, die die Zeit zuhause ein wenig angenehmer machen können. Wer möchte, kann virtuell durch das Louvre spazieren, spanische Hörbücher streamen oder ein Musikfestival genießen:
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Toletum: X Workshop, 24.-26. Oktober 2019

Von Donnerstag bis Samstag dieser Woche (24.-26. Oktober) findet der 10. Workshop von Toletum statt.

Das „Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike“ unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Panzram legt dieses Mal den Fokus auf Kontinuität, Wandel, Transformation? Nekropolen zwischen Republik und ‚long Late Antiquity‘.

Die Veranstaltung beginnt am 24. Oktober um 18:00 Uhr im Warburg-Haus mit einem Vortrag von Henner von Hesberg (Universität zu Köln) zu dem Thema:
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#ChronoAlex: auf Expedition mit Alexander von Humboldt

Auszug #ChronoAlex; Logbuch-Eintrag Humboldt vom 5. Juni 1799 mit historischer Weltkarte

Anlässlich des 250. Geburtstages von Alexander von Humboldt am 12.09.2019 wurde bereits viel über den weit gereisten Naturforscher berichtet. Nun kann man sich selbst auf die Spuren seiner berühmten Forschungsreisen begeben. Mithilfe historischer Karten hat CHRONO RESEARCH LAB eine interaktive Karte erstellt, mit der z.B. die einzelnen Stationen der amerikanischen Forschungsreise (1799-1804) erkundet werden können.
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Civitas – The Making of the Roman Empire

Mit Civitas entwickelt ein Team der Universität Hamburg rund um Sabine Panzram – Professorin für Alte Geschichte an der UHH – ein interaktive Anwendung, um „Stadtgeschichte zu erlernen, zu erleben und selbst zu erzählen“.

Mit dem Blick in die Vergangenheit soll der Ursprung unserer heutigen städtischen Lebensform erforscht und erlernbar gemacht werden. Allen Städten voran, stehe die Geschichte Roms: „Denn der Anbeginn aller Stadtgeschichten liegt am Tiber“.
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El mal querer von Rosalía – Ein Pop-Album mit literaturwissenschaftlicher Relevanz

Rosalía

Es scheint beinah so, als sei sie aus dem nichts gekommen, und doch brachte Rosalía mit ihrem Album El mal querer (November 2018) den Flamenco in die höchsten Sphären der Pop-Musik. In diesem – von der Kritik in höchsten Tönen gelobtem – Konzeptalbum verbindet sie klanglich traditionelle Elemente des Flamencos, bzw. des Cante jondos mit aktuellen Strömungen des Pops wie Trap oder R‘n’B. Die Katalanin genoss eine jahrelange klassische Ausbildung an der Escuela Superior de Música de Cataluña und begann ihre Karriere in den Tablaos von Barcelona, jenen Bars in denen traditionell Flamenco im kleinen Kreis aufgeführt wird.

Rosalía Portait Auf welchem traditionsreichen Fundament ihre Arbeit steht, zeigt sich nicht nur im Klang, sondern vor allem in der Konzeption des sechstbesten Albums 2018 (New York Times). In den 11 Liedern erzählt sie eine tragische Liebesgeschichte, geprägt von Unterdrückung und Eifersucht, die sich so bereits im 13. Jahrhundert erzählt wurde. Rosalía verarbeitet Kapitelweise die Handlung des okzitanischen Le Roman de Flamenca.
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Bedeutende Quellen der Real Academia Española online zugänglich

DICCIONARIO DE AUTORIDADES

Das Diccionario de las autoridades war das erste Wörterbuch der spanischen Sprache, herausgegeben von der damals gerade erst gegründeten Real Academia Española (RAE). Angesichts des ausgegangenen Siglo de Oro fühlten sich die Gründungsmitglieder berufen die Sprache zu reinigen, festzulegen und ihr Glanz zu verleihen: „limpiar, fijar, y dár esplendór à la Léngua“ (Prologo, Tomo I: 1726). Zwischen 1726 und 1739 entstand in sechs Teilen ein Wörterbuch:

en que se explica el verdadero sentido de las voces, su naturaleza y calidad, con las phrases o modos de hablar, los proverbios o refranes, y otras cosas convenientes al uso de la lengua.

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