
Ein Gastbeitrag von Nicole Büsing und Heiko Klaas
Farben, Formen und der unüberhörbare Sound der Megastadt an der Copacabana: Das Olympische Museum im schweizerischen Lausanne wirft – rund ein halbes Jahr vor den Olympischen Spielen – einen umfassenden Blick auf Kunst und Kultur in Rio de Janeiro
Lausanne. Im Olympischen Museum im schweizerischen Lausanne gehört es schon zur guten Tradition: Das jeweilige Gastland der Olympischen Sommer- oder Winterspiele wird in der Geburtsstadt der Olympischen Spiele der Neuzeit mit einer großen kunst- und kulturgeschichtlichen Ausstellung gewürdigt. Mit der abwechslungs-reichen Schau „Destination Rio: Rhythms and Diversity“ widmet sich das Ende 2013 nach umfangreichen Erweiterungsmaßnahmen wiedereröffnete Museum hoch über dem Genfer See jetzt der kulturellen Diversität eines Landes, das einerseits für übersprühende Lebensfreude, andererseits aber auch für explosive soziale Konflikte und signifikante Unterschiede zwischen Arm und Reich steht. Favelas und Villenviertel grenzen hier oftmals direkt aneinander. Ein schwieriges Thema also, das mit viel Kennerschaft und Fingerspitzengefühl in Szene gesetzt werden muss, um eine klischeehafte oder allzu blauäugige Darstellung zu vermeiden.
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