Historia de las Antillas no hispanas

Historia de las Antillas no hispanasDie Antillen waren ein besonderer Raum der Interaktion zwischen der Alten und der Neuen Welt. Der Consejo Superior de Investigaciones Científicas widmet der Geschichte dieses Raumes nun eine 5-bändige Darstellung, die von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart reicht. Auf die ersten beiden Bände zu Kuba (2009) und der Dominikanischen Republik (2010) folgt nun der dritte Band, der sich den nicht-spanischen Antillen widmet. Das über 600 Seiten starke Buch bündelt eine bisher weit verstreute Forschung. Auf Grundlage des aktuellen Forschungsstandes wird erstmals die Geschichte der französischen, britischen, dänischen, deutschen, schwedischen und niederländischen Aktivitäten in der Region in einem Überblick präsentiert.

In 2013 sollen die beiden weiteren Teile der Reihe zur Geschichte Puerto Ricos und eine vergleichende Darstellung folgen.

Ana Crespo Solana; Mª Dolores González-Ripoll Navarro (coords.): Historia de las Antillas no hispanas, Madrid: CSIC. Consejo Superior de Investigaciones Científicas, 2012 (Historia de las Antillas III). 640 S., spanisch, mit Abb., Lit.-Verz, Autoren-Verz., Register.

 

Antropología de la Parroquia Caruao

Gastbeitrag von Yara Altez, Escuela de Antropología – Universidad Central de Venezuela:

PROYECTO DE INVESTIGACIÓN:
ANTROPOLOGÍA DE LA PARROQUIA CARUAO
Antropología de la Parroquia Caruao
http://antropologiacaruao.wordpress.com/
Adscrito a la ESCUELA DE ANTROPOLOGÍA
UNIVERSIDAD CENTRAL DE VENEZUELA
UNIVERSIDAD CENTRAL DE VENEZUELA

La Parroquia Caruao está ubicada en la costa central de Venezuela, en el estado Vargas. Allí conviven seis pequeñas comunidades afrodescendientes sobre las cuales el equipo de investigación Antropología de la Parroquia Caruao (APC) viene realizando estudios, con el objetivo de reconstruir sus inéditas historias locales, las cuales pueden rastrearse desde principios del siglo XVII. El equipo está dirigido por los antropólogos Yara Altez y Pedro Rivas, conformado por dos pasantes de investigación llamados Jesús Briceño y Luis Carlos Villarroel, dos auxiliares, Marcos Quintero y Adalberto Cardona, y una estudiante del grado de antropología en actual fase de tesis, María Graciela Briceño. Igualmente el equipo cuenta con tres co-investigadores: Profesor Angel Acuña, Director del Departamento de Antropología Social de la Universidad de Granada (España), Profesor Damián Bretones, del Departamento de Antropología Social de la Universidad de Granada, Politólogo Beltrán Pérez de la Universidad Complutense de Madrid.

Ubicación relativa de la Parroquia Caruao Ubicación relativa de la Parroquia Caruao. Sus comunidades son: Osma, Oritapo, Todasana, La Sabana, Caruao y Chuspa.
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Das Römische Mausoleum von Bucelas

Making Of – Roman Mausoleum of Bucelas | Mausoléu Romano de Bucelas from César Figueiredo on Vimeo.

Ein wirklich sehr beeindruckendes Video. Es ist eine wahre Freude dem Zeichner César Figueiredo in den einzelnen Phasen der archäologischen Illustrationsarbeiten über die Schulter zu schauen. Gezeigt wird die zeichnerische Rekonstruktion des Mausoleums von Quinta de Bucelas in der Region Loures im Norden von Lissabon.

Revista Portugal Romano Wer mehr über die Ausgrabungen erfahren möchte, dem sei die Zeitschrift Portugal Romano empfohlen, die sich in der aktuellen Ausgabe 08/2012 ab S. 74 ausführlich dem Thema widmet:

Na Quinta da Romeira de Baixo, freguesia de Bucelas, Loures, junto à Estrada Nacional que liga Bucelas e Alverca, foi encontrada uma estrutura edifcada, que foi objecto de uma primeira notícia, publicada por Florbela Estevão, Arqueóloga da Câmara Municipal de Loures, com a colaboração de Ana Raquel Silva e de Luís Carlos Reis, sob o título «Notícia sobre a Estrutura Arquitectónica da Quinta da Romeira de Baixo (Bucelas). Mausoléu Familiar Associado ao Ritual de incineração».

Ausgabe 3/2012 der Zeitschrift Portugal Romano können Sie hier im Format PDF (153 S., 5,2 MB) herunter laden.

[via Toletum auf Facebook, ein (nicht nur) für Historiker mit Interesse an der Geschichte der Iberischen Halbinsel in der Antike folgenswerter Facebook-Account]

Kulturprogramm des Instituto Cervantes Hamburg im September, Oktober, November & Dezember 2012

06.09.2012

Ausstellung: OST-Blick auf die spanischsprachige Welt

Das Instituto Cervantes Hamburg eröffnet eine Ausstellung des deutschen Künstlers Otto Sander Tischbein.

1949 in Sachsen-Anhalt geboren, studierte der Maler und Grafiker Otto Sander Tischbein von 1971 bis 1976 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und kam, nach dem Diplom und kurzem Aufenthalt in Berlin, 1980 nach Mecklenburg-Vorpommern. Seit den neunziger Jahren unternimmt er längere Reisen nach Spanien, Peru oder Mexiko, aus denen er neue Werke mitbringt. Seine unkonventionellen Bilder, die er mit dem Namenskürzel OST signiert, brechen humorvoll gesellschaftliche Tabus auf und stiften mit viel Ironie visuelle Verwirrung.

 

Vernissage: 06.09.2012, 18.30 Uhr
Ausstellung: 06.09.-12.10.2012, Mo-Do 9.00-19.00 Uhr, Fr 9.00-15.00 Uhr
Einführung: Simon Michaelis
Eintritt frei

Anmeldung bis 05.09.: 040 530 205 290 oder cultx1ham@cervantes.es

Instituto Cervantes
Chilehaus, Eingang B
Fischertwiete 1
20095 Hamburg

11.09.2012

 Spanischer Filmclub: Pan Negro (Spanien, 2010)

In Kooperation mit dem 3001 Kino zeigt das Instituto Cervantes Hamburg jeden Monat einen Film in spanischer Sprache.
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Las Cunetas – In den Straßengräben Spaniens

LAS CUNETAS – TRAILER from Stabi Hamburg on Vimeo.

150.000 Opfer der Franco-Diktatur gelten in Spanien nach wie vor als „verschwunden“. Sie liegen auch Jahrzehnte nach dem Ende der Diktatur noch in anonymen Gräbern im ganzen Land verscharrt. Der Verein zur Wiedergewinnung des historischen Gedächtnisses (Asociación para la Recuperación de la Memoria Histórica, ARMH) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Familien bei der Exhumierung ihrer Angehörigen zu helfen. Sie brechen damit ein Tabu, das die spanische Gesellschaft seit Jahrzehnten prägt.

Die Reportage «Las Cunetas – In den Straßengräben Spaniens» von Bodo Marks und Shelina Islam begleitet die Mitarbeiter des AMRH bei der Exhumierung des 1936 von Franquisten ermordeten Bauern Antonio Fernández im nordspanischen León. Sie lässt Familienmitglieder, Freiwillige und Mitarbeiter des ARMH zu Wort kommen und zeigt, wie wichtig eine Aufarbeitung der Vergangenheit auch heute noch ist.

In Hamburg besteht ab der kommenden Woche (11.7.-26.8.2012) die Möglichkeit den Film in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg zu sehen. Die Reportage wird im Rahmen der Ausstellung «ÜberlebensKunst – Konfliktbearbeitung durch textile Bilder» im Ausstellungsraum der Stabi zu sehen sein. Passend zur dort gezeigten Erinnerungskultur der Arpilleras ist «Las Cunetas» ein filmisches Zeugnis des Bestrebens, die Geschehnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten anstatt sie dem Vergessen zu überlassen.

Weitere ausführliche Informationen zum Dokumentarfilm (Dauer: 20:45 Min.) hat die freie Journalistin Shelina Islam in einem lesenswerten Artikel in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht:

76 Jahre ist es her, seit General Francisco Franco gegen die spanische Republik putschte, bis 1975 herrschte sein faschistisches Regime. Bauern, Intellektuelle, Andersdenkende – Francos Milizen trieben sie zu Tausenden auf Lastwagen, folterten und mordeten, verscharrten die Leichen vor den Toren der Städte. Heute, 37 Jahre nach dem Tod des Diktators, liegen noch immer geschätzte 150 000 Opfer in anonymen Massengräbern. Der 1977 geschlossene „Pakt des Schweigens“ sollte Spaniens Politik und Gesellschaft in demokratische Bahnen lenken, der Preis dafür war die Tabuisierung der Vergangenheit. Vor ein paar Jahren begannen die Enkel der Ermordeten, das Schweigen zu brechen, in das sich Spanien seit dem Ende der Franco-Zeit hüllt. Sie fordern ein Ende der Straflosigkeit für die Täter.

Lesen Sie weiter in der Frankfurter Rundschau:
Opfer der Franco-Diktatur – Der Korbflechter von Villanueva

Diktatorische Bakterien und ein revolutionäres Immunsystem – Comics im sandinistischen Nicaragua

Eine Bakterie mit struppigen Haaren befindet sich auf der Flucht. Sie wird von einem Soldaten in Uniform verfolgt. „Ein Schritt weiter, und Du bist ein toter Virus“ heißt es auf dem Bild. Die Szene ist Teil eines Comics zur Gesundheitsaufklärung im sandinistischen Nicaragua. Die Bakterie trägt das Antlitz des ehemaligen Diktators Somoza, der von revolutionären Milizen gestoppt wird.

Nach der sandinistischen Revolution von 1979 stand die neue Regierung vor einer großen Herausforderung: Wie sollte sie ihre Politik einer Bevölkerung mit einem hohen Anteil von Analphabeten vermitteln? Űber 50% der nicaraguanischen Bevölkerung waren weder des Lesens noch des Schreibens mächtig, weshalb visuelle Elemente eine zentrale Rolle spielten. Wandbilder und politische Plakate schmückten die Straßen Managuas und informierten über die aktuellen Vorhaben der Regierung. Sie warben für die zahlreichen Reformprojekte der Regierung, sei es für die Alphabetisierungskampagne, die Agrarreform, die Wirtschafts- oder die Gesundheitspolitik. Comics gewannen ebenfalls an Bedeutung. Die Kombination aus Bild und Text ermöglichte es, ein breites Publikum zu erreichen: Menschen, die nicht des Lesens mächtig waren, Kinder und Jugendliche sowie Teilnehmer der Alphabetisierungskurse.

Anzeige des nicaraguanischen Planungsministeriums, 1981

„Was werden wir 1981 tun?“ Ein Baumwolle pflückender Bauer gibt die Antwort: „Wir werden mehr produzieren und weniger konsumieren. So werden wir weniger Geld leihen müssen und können auf dem Weg zu unserer wirtschaftlichen Unabhängigkeit voranschreiten.“ Diese Szene ist Teil einer Anzeige des nicaraguanischen Planungsministeriums aus dem Jahr 1981.

 

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Auszeichnung für Hamburger Lateinamerika-Historiker

Würdigungen gehören für renommierte Wissenschaftler oftmals zum Alltag, aber diese ist eine ganz besondere: Am 29.02.2012 wurde Prof. Dr. Horst Pietschmann, Emeritus der Universität Hamburg, für seine jahrzehntelange umfassende Forschungstätigkeit im Bereich der mexikanischen Geschichte eine bedeutende Auszeichnung verliehen, der Premio Banamex „Atanasio G. Saravia“ de Historia Regional Mexicana 2010- 2011. Mit diesem Preis werden Historiker geehrt, die sich mit Themen der mexikanischen Regionalgeschichte befassen. Eine Jury aus Vertretern der wichtigsten wissenschaftlichen Einrichtungen in Mexiko ernennt in verschiedenen Kategorien sowohl einheimische Forscher als auch ausländische Wissenschaftler. Der Preis wird seit 1984 alle zwei Jahre verliehen und ist nach dem langjährigen Mitglied der Academia Mexicana de Historia Atananisio G. Saravia benannt. Saravia war nicht nur Historiker, sondern auch Vizedirektor und später Direktor der Banco Nacional de México (Banamex). Die Nachkommen Saravias gründeten zusammen mit dem Fomento Cultural de Banamex eine Stiftung zur Förderung der mexikanischen Regionalgeschichtsschreibung.

Palacio Iturbide - Banamex Da Prof. Pietschmann den Preis nicht persönlich entgegen nehmen konnte, richtete er eine kurze Videobotschaft an das Publikum. Der Preis wurde in dem kolonialen Palacio Iturbide im historischen Zentrum von Mexiko-Stadt verliehen. Informationen über die geschichtliche Bedeutung des Gebäudes erhalten Sie auf der Website von Fomento Cultural Banamex, wo Sie auch weitere Fotos des Palacio finden können.

Hier noch mal zum Nachlesen der Text der Dankesrede von Prof. Pietschmann:
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La Antigüedad en el Fondo Antiguo

José Bernardo de Aldrete.  Varias antiguedades de España, Africa y otras provincias.

Dr. Sabine Panzram stellt im Toletum-Blog die Digitalisierungsinitiative «La Antigüedad en el Fondo Antiguo» der Bibliothek der Universität Sevilla vor, was wir gerne an Sie weiter geben:

Die Universitätsbibliothek von Sevilla verfügt über einen reichen Fundus an Büchern vom 16. bis 19. Jahrhundert, die sich im weitesten Sinne mit der Antike auseinandersetzen. Im Rahmen des Projektes “La Antigüedad en el Fondo Antiguo de la Biblioteca de la Universidad de Sevilla” sind diese gescannt und online gestellt worden, so dass sie jetzt unter http://expobus.us.es/mundoantiguo jedem zugänglich sind.

Eine Klassifizierung nach Sachgebieten samt kurzem einführenden Kommentar erleichtert die Orientierung…

Weiter im Toletum-Blog: „Über die Wiedergeburt der Antike …“ in Sevilla!