Simurg – Eine Plattform für die digitalisierten Bestände von 57 spanischen Bibliotheken

Die Plattform Simurg vereint die digitalen Bestände des spanischen Bibliotheks- und Archivverbands des Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC) – einer Behörde des spanischen Wissenschaftsministeriums. Seit 2008 verfolgt der Bibliotheks- und Archivverbund des CSIC eine Digitalisierungsstrategie, damit Bestände von überall auf der Welt eingesehen werden können und die Originale unter den bestmöglichen Bedingungen erhalten bleiben. So entstand auch die Plattform Simurg – die digitalen Sammlungen des CSIC – die bis heute mehr als 140 Projekte mit einer Vielzahl von Dokumenten (Handschriften, alte Drucke, Grafiken, Fotos, Partituren, Karten usw.) verwaltet haben. Die ständig wachsende Sammlung umfasst heute mehr als 20.000 Dokumente mit mehr als 1,5 Millionen Bildern aus insgesamt 57 Bibliotheken und 16 Archiven.

„Simurg – Eine Plattform für die digitalisierten Bestände von 57 spanischen Bibliotheken“ weiterlesen

La Desbandá – Das Massaker von Málaga (1937)

Bis heute ist die „Desbandá“ bei der spanischen Bevölkerung außerhalb Málagas kaum bekannt. Es gibt praktisch kein institutionelles Gedenken und die wissenschaftliche Aufarbeitung geht gerade erst los.

Refugiados en la portada principal de la Iglesia Catedral de la Encarnación (1937) – Serrano Gómez, Juan José, 1885-1969

Die Carretera N-340 verbindet die Städte Cádiz und Barcelona und ist mit ihrer Länge von 1248 Kilometern die längste Straße Spaniens. Sie durchquert auf ihrem Weg entlang der Mittelmeerküste insgesamt zehn Provinzen. Der Abschnitt bei Alicante gilt aufgrund der außergewöhnlich hohen Anzahl an tödlichen Verkehrsunfällen dabei als einer der gefährlichsten des spanischen Straßennetzes (vgl.: Garvi/ Luis 2019: 180). Besonders tödlich war diese Straße bereits einmal in ihrer Geschichte – und zwar für die Bevölkerung Málagas im Februar des Jahres 1937.

„La Desbandá – Das Massaker von Málaga (1937)“ weiterlesen

Open Access-Veröffentlichung von Viviana Martinovich: Búsqueda bibliográfica

Viviana Martinovich (ORCID) von der Universidad Nacional de Lanús in Buenos Aires hat sich dankenswerterweise der Aufgabe angenommen, in einer im Open Access veröffentlichten Monographie das wichtige Thema der Bibliographischen Suche zu behandeln. Das knapp über 80 Seiten umfassende kompakte Werk mit dem Titel «Búsqueda bibliográfica: Cómo repensar las formas de buscar, recopilar y analizar la producción científica escrita» wird unter einer CC-by-4.0-Lizenz frei zur Verfügung gestellt. Im Abstract heißt es:

„Open Access-Veröffentlichung von Viviana Martinovich: Búsqueda bibliográfica“ weiterlesen

Plaga de Dragones – Die digitale Edition der Kindergeschichten der Editorial Saturnino Calleja

Plaga de Dragones Bei der digitalen Edition Plaga de Dragones handelt es sich um eine Sammlung von Kindergeschichten, die 1923 von der Editorial Saturnino Calleja veröffentlicht und von der Biblioteca Nacional de España digitalisiert wurden. Plaga de dragones wurde koordiniert von María Goicoechea de Jorge und Elena Bárcena Madera, und entstand in Zusammenarbeit mit den Forscher:innen der Universidad Complutense de Madrid (UCM), der Universidad Nacional de Educación a Distancia (UNED) und dem Centro de Medios Audiovisuales de la UNED (CEMAV).
„Plaga de Dragones – Die digitale Edition der Kindergeschichten der Editorial Saturnino Calleja weiterlesen

Instituto Cervantes Hamburg – Kulturprogramm September 2022 | Programa cultural septiembre de 2022

THEMENTISCH | PUNTO DE INTERÉS
Bibliographische Ausstellung: Cristina Peri Rossi 

Cristina Peri Rossi
Instituto Cervantes Hamburg

Datum | Fecha: ab | a partir de 01.09.2022

Ort | Lugar: Instituto Cervantes Hamburg (Bibliothek)

 

Cristina Peri Rossi ist eine uruguayische Schriftstellerin, politische Aktivistin und Übersetzerin, die 2021 mit dem Cervantes-Preis ausgezeichnet wurde. Im Jahr 1972 musste sie Uruguay aufgrund der Zensur während der Militärdiktatur verlassen. Ihr Werk wurde in dem Land verboten, ebenso wie die Erwähnung ihres Namens in den Medien. Sie ging nach Spanien ins Exil, wo sie kurz darauf wegen der Franco-Diktatur ebenfalls nach Paris fliehen musste. Danach kehrte er nach Spanien zurück, wo sie den größten Teil ihres Werks geschrieben hat und seither lebt.
„Instituto Cervantes Hamburg – Kulturprogramm September 2022 | Programa cultural septiembre de 2022“ weiterlesen

Revista Frenopática Española: Croudsourcing bei der spanischen Nationalbibliothek

Deckblatt Revista Frenopática Española Die Revista Frenopática Española war eine der wichtigsten Fachzeitschriften der jungen spanischen Psychiatrie, herausgegeben von Dr. Antonio Rodríguez – Morini (1863-1937). Renommierte internationale Autor:innen veröffentlichten zu Beginn des 20. Jahrhunderts Erkenntnisse aus der klinischen Praxis und Wissenschaft, darunter Nachrichten aus der Psychoanalyse, chirurgischen Praxis oder auch Berichte über internationale Fachkongresse. Die Sammlung Prensa Histórica der spanischen Nationalbibliothek bewahrt die Jahrgänge von 1904-1912 in ihrem Bestand und hat die Scans in der Hermeroteca digital der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Mittels automatisierter Texterkennung soll der Inhalt durchsuchbar und somit auch leichter erforschbar gemacht werden. Für die menschliche Korrektur der automatischen Ergebnisse bittet die Nationalbibliothek nun die Öffentlichkeit um Mithilfe – und das nicht zum ersten Mal.

Revista Frenopática Española: Croudsourcing bei der spanischen Nationalbibliothek“ weiterlesen

Daniel Tornero – Illustrator und Autor der Serie negra im Kurzinterview

En esta serie no publicaremos novela policíaca sino nuestro trabajo de recuperación de memoria oral en comunidades negras.

So beschreibt der Verlag mit dem besonderen Namen Libros de las Malas Compañías seine Kollektion der Serie negra selbst. Vier Bücher sind bisher in dieser Reihe erschienen, die allesamt auf den ersten Blick wie Kinderbücher anmuten. Das liegt daran, dass häufig Kinder in Workshops die Illustrationen mitgestalten. Auch die Geschichten sammeln die beiden Autor:innen Ana C. Herreros und Daniel Tornero vielmehr, als dass sie diese erfinden. Wie genau die Bücher entstanden sind, das erzählt der Illustrator Daniel Tornero im Video:
„Daniel Tornero – Illustrator und Autor der Serie negra im Kurzinterview“ weiterlesen

Instituto Cervantes Hamburg – Kulturprogramm Juni 2022 | Programa cultural junio de 2022

PONENCIA | VORTRAG

Lengua y poder en la Península Ibérica. De la Antigüedad a al-Andalus

Sprache und Macht auf der Iberischen Halbinsel – von der Antike bis al-Andalus

Datum | Fecha:09.06.2022, 19:00 Uhr

Ort | Lugar: Instituto Cervantes Hamburg
Eintritt frei mit Anmeldung| Entrada libre previa inscripción: bibx1ham@cervantes.es

Welche Sprachen sprachen die Bewohner der Iberischen Halbinsel zwischen dem 3. Jahrhundert v. Chr. und dem 15. Jahrhundert n. Chr.? Die Professoren Enrique García Riaza und Maribel Fierro geben einen Überblick über die sprachlichen Veränderungen und die Fortsetzungen, die in dieser Zeit stattgefunden haben. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Beziehung dieser Sprachen zu bestimmten ethnischen oder religiösen Gemeinschaften und auch zu bestimmten sozialen Schichten, insbesondere zu den politischen Machthabern, gelegt. Zwei Prozesse sind besonders hervorzuheben: die Latinisierung und die Arabisierung, bei deren Untersuchung Ähnlichkeiten, aber auch Unterschiede deutlich werden, die sich im Fortbestehen der aus dem Lateinischen abgeleiteten Sprachen und dem letztendlichen Verschwinden des Arabischen widerspiegeln.

„Instituto Cervantes Hamburg – Kulturprogramm Juni 2022 | Programa cultural junio de 2022“ weiterlesen