FID Romanistik bietet Zugang zu Graphic Novels bei Digitalia

Graphic Novels bei DigitaliaWie Sie nach Anmeldung für die FID-Lizenzen Zugang zu den Ebooks aus den Kollektionen Digitalia Hispánica und Digitalia Catalán erhalten, haben wir Ihnen ja schon ausführlich gezeigt. In diesem Artikel soll nun eines der dort zugänglichen Genres näher beleuchtet werden: die über Digitalia zugängigen spanischsprachigen Graphic Novels.

Der spanische Comic hat eine bewegte Vergangenheit. Nach dem Krieg meist noch „tebeo“ genannt, gewann er in den Jahren danach an Popularität. Aber auch die Zensur weitete ihren Einfluss aus und beeinflusste den Markt. Nach Francos Tod 1975 kam es zu einem regelrechten BOOM an Veröffentlichungen und die „nueva historieta española“ entsteht. Für Interessierte stellt der FID-Romanistik Lizenzenzen für Sekundärliteratur zu diesem Thema bereit. So zum Beispiel Imágenes del desencanto. Nueva historieta española 1980-1986 von Pedro Pérez del Solar.
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Kostenlose Nutzung von Abbildungen aus den Beständen der Biblioteca Nacional de España

Bislang war es mitunter kostenpflichtig, Abbildungen aus den digitalen Beständen der Biblioteca Nacional de España zu verwenden. Das hat sich nun geändert: Seit dem 1. März 2020 ist die Verwendung aller Digitalisate in wissenschaftlichen Veröffentlichungen kostenfrei – unabhängig davon, ob die Publikation selbst kostenfrei zugänglich ist oder hinter einer Paywall steht. „Kostenlose Nutzung von Abbildungen aus den Beständen der Biblioteca Nacional de España“ weiterlesen

„Solo la voluntad me sobra“: Goyas Zeichnungen noch bis 16.2.20 im Prado

„[…] ni vista, ni pulso, ni pluma ni tintero, todo me falta y solo la voluntad me sobra.“ Diese Aussage findet sich in einem der letzten Briefe von Francisco de Goya und ist das Motto einer Ausstellung des Prado, die noch bis zum 16.2.2020 Zeichnungen des spanischen Künstlers zeigt. Sie wurde zum 200. Geburtstags des Museo Nacional del Prado am 20.11.2019 eröffnet und zeigt mehr als 300 Zeichnungen aus den Beständen des Prado sowie verschiedenster öffentlicher und privater Stiftungen aus der ganzen Welt.

Folgendes Video gibt einen kurzen Einblick in die Ausstellung:

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Antonio Machado gehört jetzt allen

Antonio Machado

Machado-Porträt von Joaquín Sorolla (1918); Q.: Wikipedia

Das neue Jahr beginnt mit einer guten Nachricht: die Werke Antonio Machados sind seit dem 1. Januar 2020 gemeinfrei. Da Machado, der als einer der bedeutendsten spanischen Schriftsteller der Moderne gilt, 1939 in Frankreich gestorben ist, erlischt nach spanischem Recht das Urherberrecht auf seine Texte.

Oder, wie es die spanische Tageszeitung El País im Titel Ihrer Nachricht ausdrückt: «La obra de Antonio Machado ya es de todos»:

La obra del escritor sevillano pasa al dominio público 80 años después de su muerte a la vez que la Biblioteca Nacional digitaliza su producción literaria y sus misivas.

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Welttag der arabischen Sprache: Spanische Wörter, die aus dem Arabischen stammen

Welttag der arabischen Sprache

Der 18. Dezember ist der Welttag der arabischen Sprache. In diesem in Zusammenarbeit mit der Spanischen Botschaft im Libanon erstellten Video zeigt das spanische Außenministerium, welche spanischen Wörter aus dem Arabischen stammen. Mehr als man denkt. Außerdem: tolle Visualisierung!
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Das Datenarchiv des Diccionario del Español Medieval und seine Digitalisierung

865.000 Karteikarten, 33.000 Lemmata, mehr als 1 Million Wortbelege: Das ist die Basis, auf welcher Bodo Müller am Diccionario del Español Medieval (DEM) arbeitete. Nun wird das Datenarchiv des Wörterbuchs im Projekt Diccionario del Español Medieval electrónico (DEMel) digitalisiert.

Mehr als 600 Werke aus der 2. Hälfte des Mittelalters bilden dabei die Basis des Projekts, das ab den späten 70er Jahren durchgeführt und dessen Ergebnisse ab 1987 publiziert wurden – letztlich sind aber nur zwei Bände des Wörterbuchs erschienen (bis zum Lemma almohatac).

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Toletum: X Workshop, 24.-26. Oktober 2019

Von Donnerstag bis Samstag dieser Woche (24.-26. Oktober) findet der 10. Workshop von Toletum statt.

Das „Netzwerk zur Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike“ unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Panzram legt dieses Mal den Fokus auf Kontinuität, Wandel, Transformation? Nekropolen zwischen Republik und ‚long Late Antiquity‘.

Die Veranstaltung beginnt am 24. Oktober um 18:00 Uhr im Warburg-Haus mit einem Vortrag von Henner von Hesberg (Universität zu Köln) zu dem Thema:
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Spanische Sprachgeschichte und mehr im Blog „No solo de yod vive…“

Auch das klassische Thema der spanischen Sprachgeschichte eignet sich zum Bloggen. Das zeigt Lola Pons Rodríguez mit ihrem Blog No solo de yod vive…

Die Lehrstuhlinhaberin der Universität Sevilla bloggt seit 2009 zu Themen der Linguistik und Sprachgeschichte sowie über Ausstellungen, Konferenzen und andere Aktivitäten im philologischen Kontext. Unter den Blogposts findet sich beispielsweise die Besprechung einer Publikation über Sprachgeschichte neben Empfehlungen von Kinderbüchern, die Sprache thematisieren. Auch Zeitschriften und Youtube-Kanäle werden dort empfohlen.
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