Faszination für Picasso im Musée Picasso-­Paris und im Tate Modern, London

Sowohl in Paris als auch in London gibt es bald bzw. schon jetzt zwei interessante Ausstellungen im Kontext des Werkes von Pablo Picasso zu sehen. Näheres dazu auf artnet.com:

Paris’s Picasso Museum Courts ‘Guernica’ Superfans by Showing the Painting’s Recently Discovered Original Wooden Stretcher.
An upcoming exhibition reexamines the people and places that shaped one of the world’s most famous paintings.

Die Ausstellungen:

[via @musermeku]

«The Me Bird» – Pablo Nerudas «El pájaro yo» als Animationsfilm

The Me Bird from 18bis

18bis, ein brasilianisches Studio für Design und Grafik, hat unter dem Titel «The Me Bird» das Gedicht «El pájaro yo» von Pablo Neruda in einen wunderschönen Animationsfilm verwandelt. Das Gedicht kann hier auf spanisch und in englischer Übersetzung nachgelesen werden.

Wer sich für die Erstellung des Filmes interessiert, kann dies im «The Making of The Me Bird» nachschauen.
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Vier spanische Künstlerinnen auf Instagram: Vom digitalen in den analogen Raum

Von links nach rechts, von oben nach unten: Werke von Debi Hasky, Lubadalu, Cinta Tort & Feminista Ilustrada

Dass Instagram zu einem Ort geworden ist, an dem auch KünstlerInnen ihr Werk präsentieren und teilen, ist längst bekannt. Zu einer eindrücklichen Präsentation von Kunst, die aus dem digitalen in den analogen Raum reicht, ist es nun in Madrid gekommen. Vier spanischen Künstlerinnen präsentieren im Dezember ihr Werk nicht nur online sondern auch in einer Ausstellung im Café Federal de Madrid. Dazu schreibt Emilio Sánchez Hidalgo auf El País:
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José Clemente Orozco im Google Doodle

Google-Doodle José Clemente Orozco

Google ehrt bzw. erinnert mit seinen beliebten Google Doodles (zu deutsch „Gekritzel“ oder „Kritzelei“) an besondere Personen oder Ereignisse. Gestern wurde in der Rubrik an den vor 134 Jahren – am 23. November 1883 – geborenen José Clemente Orozco erinnert. Der mexikanische Maler gehört neben David Alfaro Siqueiros und Diego Rivera zu den Hauptvertretern des Muralismo. Zum Motiv des Doodle schreibt Google:
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Wanderer zwischen zwei Kulturen

Ein Gastbeitrag von Nicole Büsing und Heiko Klaas

Ignacio Zuloaga: El enano Gregorio el botero

Ignacio Zuloaga: El enano Gregorio el botero [Dwarf Gregorio], 1907 Oil on canvas 187 x 154 cm The State Hermitage Museum, San Petersburgo Inv. ГЭ 7723 Photo: © The State Hermitage Museum, 2017 (Vladimir Terebenin, Svetlana Suetova) © Ignacio Zuloaga, VEGAP, Madrid, 2017

Ein Werk zwischen Spanien und Paris. Der 1870 im baskenländischen Eibar in eine wohlhabende Familie hinein geborene Maler Ignacio Zuloaga hat seine künstlerische Karriere schon sehr früh aufgenommen. Bereits mit 15 Jahren zog er nach Madrid, um im Prado die großen spanischen Meister zu kopieren. Mit 17 nahm er an der jährlich stattfindenden Exposición Nacional de Bellas Artes, einer dem Pariser Salon vergleichbaren, spanischen Nationalausstellung teil. Nach einem kurzen Intermezzo in Rom zog er schon bald weiter nach Paris. Die Stadt und der künstlerische Aufbruch dort sollten ihn für die folgenden 25 Jahre nicht mehr loslassen. Immer wieder reiste Zuloaga zwischen Spanien und der französischen Hauptstadt hin und her.

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Dystopie einer bücherlosen Gesellschaft: «The Inksect» von Pablo Calvillo

Mit seinem Kurzfilm «The Inksect» zeichnet der Mexikaner Pablo Calvillo das Schreckensbild einer bücherlosen Gesellschaft. Der 2016 in Cannes als bester experimenteller Kurzfilm ausgezeichnete Animationsfilm ist unübersehbar eine Hommage an Kafka und Wilde. Gregor Samsa und „The Raven“ lassen grüßen.

THE INKSECT from MaliArts

Bemerkenswert ist die Bildgestaltung. Hier einige eindrückliche Stills aus dem sehenswerten Kurzfilm:
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Die Oberflächen von Körpern und Städten

Ein Gastbeitrag von Nicole Büsing und Heiko Klaas

Visita Virtual

Die Fundación MAPFRE in Madrid zeigt jetzt die weltweit bisher größte Retrospektive des amerikanischen Fotografen Nicholas Nixon – seine berühmte Langzeitstudie „The Brown Sisters“ darf da natürlich nicht fehlen.

Vista de Battery Plaza, Nueva York 1975, Copia en gelatina de plata, contacto 19,4 x 24,5 cm

Madrid. Man kann sie zweifellos als das berühmteste Schwestern-Quartett der Fotografie-Geschichte bezeichnen: Heather, Mimi, Bebe und Laurie, besser bekannt als „The Brown Sisters“. Was sie so berühmt gemacht hat, ist die Tatsache, dass der amerikanische Fotograf und Ehemann der ältesten Schwester Bebe, Nicholas Nixon, die vier seit 1975 Jahr für Jahr in stets derselben Anordnung fotografiert hat. Von links nach rechts stehen Heather, Mimi, Bebe und Laurie aufgereiht nebeneinander. Ihr Blick ist (fast immer) direkt in die Kamera gerichtet. Mal umarmen sie sich, mal berühren sie sich an den Händen. Konstant bleibt auch der Umstand, dass die Aufnahmen immer draußen und bei verfügbarem Licht erfolgen. Und – ganz wichtig – alle Aufnahmen sind, wie generell bei Nixon, schwarz-weiß. Entscheidend ist auch die Tatsache, dass die Serie so lange wie möglich fortgesetzt werden soll. „Ich möchte damit weitermachen, so lange ich oder mindestens eine von ihnen noch da sind“, so Nixon. „Ich denke, die Serie impliziert dieses Versprechen. Ich weiß, dass meine Frau Bebe mir da zustimmt. Und ich nehme an, dass die anderen nicht darüber reden möchten.“
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Bauboom unterm Bilbaomond

Ein Gastbeitrag von Nicole Büsing und Heiko Klaas

Anfangs als spektakuläre Eventbude kritisiert, hat das Guggenheim Museum sich im baskenländischen Bilbao als Kulturinstitution etabliert und die Stadt nachhaltig verändert. In diesen Tagen feiert es seinen 20. Geburtstag – eine Ortsbesichtigung

Guggenheim Bilbao: Luftaufnahme, Foto: Guggenheim Museum Bilbao

Guggenheim Bilbao: Luftaufnahme, Foto: Guggenheim Museum Bilbao

Bilbao. Manche vergleichen es mit einem riesigen Reptil, das sich kurz zum Ausruhen ans Flussufer gelegt hat, andere mit einer entblätterten Artischocke. Und sein Architekt, der in den USA lebende Kanadier Frank O. Gehry, Jahrgang 1929, schließlich bemüht gern das Bild eines havarierten Schiffes, um die äußere Form des Guggenheim Museum Bilbao zu charakterisieren. Fest steht jedenfalls, dass der dekonstruktivistische Megabau mit seiner vielfach gekurvten Fassade aus Glas und schuppenartig übereinandergeschichteten Titanplatten am Ufer des Nervión Flusses in der baskenländischen Hafenstadt Bilbao zu den weltweit signifikantesten Neubauten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört.
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