INTERNATIONALE KONFERENZ
16. 11.2014 – 19. 11.2014
INSTITUTO CERVANTES
Sefarad: la diáspora occidental en el Caribe
Mapping western sefardic dispora in the Caribbean
Con la reconquista del Brasil neerlandés por Portugal (1654) y la huida de los marranos a Ámsterdam, Nueva York y las colonias holandesas e inglesas en el Caribe; comenzó la colonización de Surinam, Curaçao, Barbados y Nieves, entre otras, por los judíos sefardíes. Renombrados científicos y especialistas debatirán en esta conferencia internacional sobre el Caribe como Jewish Place y la influencia de las comunidades sefardíes de Amsterdam, Hamburgo y Livorno en el desarrollo económico, cultural y religioso de dicho espacio judío. „Konferenz: Sefarad – la diáspora occidental en el Caribe“ weiterlesen
THEATER
DI, 11. 11.2014
20:00 UHR
INSTITUTO CERVANTES
OTOÑO LATINOAMERICANO I LATEINAMERIKA HERBST
Barrio Caleidoscopio
(In spanischer Sprache)
El Consulado General de Ecuador y el Instituto Cervantes de Hamburgo presentan una única función de la compañía ecuatoriana Teatro de la Vuelta. El monólogo del actor, dramaturgo, director de teatro y fundador de la compañía, Carlos Gallegos, nos sumerge en el mundo de Alfonsito, un personaje con una sensibilidad especial que se despierta con la idea de ir hasta la tienda a comprar un pan, o dos.
“Carlos Gallegos, solo en escena, un verdadero Louis de Funès ecuatoriano, sabe mezclar la precisión del virtuosismo y la locura de la inspiración desenfrenada. Obra indispensable.” Festival TRANSLATINES (Francia). “Del Ecuador, el descubrimiento mayor fue la llegada del joven actor, autor y director, Carlos Gallegos.” Muriel Steinmetz Journal L’HUMANITE (Francia) „LATEINAMERIKA HERBST Barrio Caleidoscopio“ weiterlesen
Jedes Jahr besuchen in Mexiko die Toten die Lebenden. In den Häusern stehen prachtvolle Gabentische und man feiert fröhlich die Verstorbenen mit Totenschädeln aus Zucker, Totenbrot, Tequila und Musik. Feiern Sie mit: Das Rautenstrauch-Joest-Museum und die Deutsch-Mexikanische Gesellschaft e.V. laden am 1. November zur großen Eröffnungsfeier ein. Auf dem Programm stehen ein stimmungsvoller mexikanischer Altar, traditionelles Totenbrot und Kakao, vorspanische Musik mit der Gruppe „Cuicatl“, Vortrag und Film zum Totentag sowie der Kinderworkshop „Totenschädel aus Zucker“.
ERÖFFNUNG: Samstag, 1. November, 14 bis 18 Uhr
Ausstellung: 1. bis 16. November
RAUTENSTRAUCH-JOEST-MUSEUM – KULTUREN DER WELT
Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln
Eintritt (inklusive Dauerausstellung): EURO 7,50 / 6,50
Am Sonntag, den 16. November 2014, gibt es auch einen Thementag Lateinamerika mit umfangreichem Programm von 10:00 bis 21:30 Uhr.
Das Programm kann ebenfalls als PDF-Datei heruntergeladen werden:
>> Thementag Lateinamerika (PDF).
Auf Deutschlandradio Kultur wird heute der mexikanische Autor, Literatur- und Politikwissenschaftler Yuri Herrera (1970) vorgestellt, der momentan an der Tulane University in Nueva Orleans lehrt. Seine Mexikanische Trilogie «Der König, die Sonne, der Tod» ist im S. Fischer Verlag in der Übersetzung von Susanne Lange erschienen. Der Beirag von Tobias Wenzel mit dem Titel «Verführung mit Endzeitstimmung» kann auf der Website von DKultur oder hier nachgehört werden:
Hoch oben in einem entlegenen Dorf in den peruanischen Anden gibt es eine Bibliothek, die anders ist, als man sie sich in Europa vorstellt: Nach einem mehrtägigen Fußmarsch bringt ein Bibliothekar wie ein Bote die Bücher zu deren Lesern. Die “Bibliotecas rurales”, auch “Wolkenbibliotheken” genannt, könnten der Bevölkerung helfen, sich gegen die Ausbeutung ihres Landes zu wehren.
TV-Tipp: Am Mittwoch, 20. August um 21:50 Uhr, zeigt ARTE in der Reihe Literarischer Sommer die preisgekrönte Dokumention «Die Wolkenbibliothek» von Pier Paolo Giarolo (Dauer: 53 Min.).
Selten genug, dass mexikanische Filme in Deutschland im Kino zu sehen sind. Wenn es dann aber wieder mal soweit ist, und der Film von Claudia Sainte-Luce mit dem wunderschönen Titel «Los insólitos peces gato» auch noch mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde, weisen wir gerne darauf hin.
Die gefeierte Tragikomödie „Der wundersame Katzenfisch“ erzählt vom Erwachsenwerden junger Frauen. Männer sind nur als Leichen dabei oder als Stichwortgeber. Ein feministische Polemik? Nö. Einfach ein sehr guter Film.
Die 22-jährige Claudia lebt alleine in Guadalajara, Mexiko. Als sie mit einer Blinddarmentzündung im Krankenhaus landet, lernt sie Martha kennen, eine alleinerziehende Mutter von vier Kindern, die trotz ihrer AIDS-Erkrankung voller Lebensfreude ist. Als Martha Claudia nach ihrer OP einsam nach Hause gehen sieht, lädt sie die junge Frau zu sich nach Hause ein. Ohne großes Aufheben wird Claudia Teil von Marthas eigenwilliger, turbulenter Familie, in der sie erstmals Zusammenhalt, Spaß und gemeinsame Mahlzeiten erlebt. Bald fühlt sich die junge Einzelgängerin der Familie zugehörig und wächst langsam in die Rolle der Ersatzmutter hinein, denn um Marthas Gesundheit steht es nicht gut…
„Der wundersame Katzenfisch“ ist eine warmherzige Geschichte über zufällige Begegnungen, die das Leben verändern, und darüber, was eine Familie wirklich ausmacht.
Und hier der Trailer:
Abschließend eine Einschätzung zu dem Film auf critic.de:
Ernst und Fröhlichkeit, Verzweiflung und Hoffnung, Traurigkeit und Humor liegen in Der wundersame Katzenfisch stets nah beieinander. Besonders machen den Film seine kauzigen Figuren, die sich mit ihren Eigenheiten in einer familiären Dynamik aus alltäglichen Pflichten, Ausnahmezustand und Versuchen des Ausbruchs verstricken.
Seit gestern läuft «Der wundersame Katzenfisch» in deutschen Kinos. Viel Vergnügen.
Hintergrundberichte zum Thema Politik und Weltmeisterschaft in Brasilien bieten die Online-Dossiers der Bundeszentrale für politische Bildung.
Neben landeskundlichen Berichten zu Brasilien reicht das Themenspektrum von „Sport und Korruption“ oder die Gewaltbereitschaft der Polizei über „Frauen in der brasilianischen Fußballkultur“ bis hin zu den neugebauten Fußballstadien. Gefragt wird in zwei Artikeln auch grundsätzlich nach der „Zukunft sportlicher Großereignisse“, da mit der Vergabe und Organisation dieser Spiele häufig auch autoritäre Tendenzen einhergehen und die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung ignoriert oder unterdrückt werden.
Dazu gibt es auch noch eine tägliche Auswahl von Berichten und Statements zur WM 2014 in deutschen und englischsprachigen Medien und sozialen Netzwerken: Storify zur Fußball-WM.
In den Tagen vor dem Beginn der WM 2014 kommt man nicht umhin, nicht nur einen landeskundlichen, sondern vor allem auch einen kritischen Blick auf Brasilien als Austragungsort der 20. Fußballweltmeisterschaft zu werfen. Hierzu einige Lese-, Seh- und Hör-Empfehlungen:
Allem voran Peter Körtes Kritik an der Korruption und an der sozialen Ignoranz der FIFA:
Womöglich ist also Brasilien das Ende der Fußballweltmeisterschaften, wie wir sie kennen, und nach all den Jahrzehnten, die mich der Fußball bewegt, fühle ich mich nicht so schlecht bei dem Gedanken. Gibt es einen besseren Ort dafür als Brasilien? Doch der Fußball in seiner immer neuen, radikalen Gegenwärtigkeit war nie ein gutes Spekulationsobjekt für Science-Fiction-Szenarien. Sicher ist bloß: Wenn Fifa und WM verschwinden, wird das den Fußball nicht zerstören. Er rollt einfach weiter, in unscheinbaren Vereinen am Stadtrand, auf staubigen Sandplätzen, in den Käfigen zwischen tristen Wohnblocks. Und wenn man sich daran erinnert, dann kann man sich auch fast wieder ein wenig freuen, auf den kommenden Donnerstag, 22 Uhr, mitteleuropäischer Zeit, wenn Brasilien gegen Kroatien spielt.