Maya Goded – Fotografin & Dokumentarfilmerin aus Mexiko

In der taz vom 22. Mai 2013 ist ein Artikel von Corinna Koch über die Arbeit der mexikanischen Fotografin und Dokumentarfilmerin Maya Goded erschienen. Sie hat jahrelang in Mexiko-Stadt unter Prostituierten gelebt und deren Leben dokumentiert:

Es war die Angst um das junge Leben, das in ihr heranwuchs, die Maya Goded in Mexiko-Stadts Rotlichtviertel La Merced führte, um in der Gesellschaft der dort lebenden und arbeitenden Prostituierten eine herbe Geborgenheit zu finden. Ihre Kamera versteckte die werdende Mutter unter dem Mantel, als sie an dem Zuhälter vorbei die Treppen hochstieg und einer der Sexarbeiterinnen aufs Zimmer folgte.

Weiter auf taz.de: «Von herber Schönheit».

Anlässlich ihrer Auszeichnung mit dem Prince Claus Award 2010 wurde dieses Porträt von Maya Goded veröffentlicht, das in mehreren kurzen Interviews die dokumentarische Arbeit der Fotografin einordnet:

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James Gulliver Hancock: Alle Gebäude New Yorks

James Gulliver Hancock: All the Buildings in New York

Der us-amerikanische Illustrator James Gulliver Hancock hat sich etwas Unglaubliches vorgenommen: Alle Gebäude New Yorks – und das sind immerhin mehr als 900.000 (!) zu zeichnen.


500 hat er schon geschafft und in dem sehr beeindruckenden Band «All the Buildings in New York» (ersch. bei Rizzoli) veröffentlicht. Und er macht weiter. Die Journalistin Virginia Collera stellt das faszinierende Projekt – und artverwandte New-York-Porträts – im El País-Kulturblog storyboard vor:

El ilustrador James Gulliver Hancock se marcó un reto cuando desembarcó en Nueva York en abril de 2010: dibujar todos los edificios de la ciudad. Hay más de 900.000. Hancock ya ha superado los 500. Pero suma y, sobre todo, sigue.

Weiterlesen auf storyboard: Todos los edificios de Nueva York.
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Kulturprogramm des Instituto Cervantes Mai – Juli 2013

DI, 14.05.2013, 20:00 UHR, 3001 KINO

CINE CLUB ESPAÑOL / SPANISCHER FILMCLUB

TODO LO QUE TÚ QUIERAS
Spanien 2010, 101 Min., span.OF

LO QUE TÚ QUIERAS Was würdest du alles für dein Kind tun? Nach dem plötzlichen Tod seiner Frau Alicia übernimmt Leo die Erziehung seiner vierjährigen Tochter Dafne. Mit aller Kraft versucht er, seine Tochter glücklich zu machen, doch diese hört nicht auf, nach ihrer Mutter zu verlangen. Achero Mañas, Regisseur des preisgekrönten Films El Bola, erzählt in seinem dritten Spielfilm eine bewegende Liebesgeschichte zwischen Vater und Tochter.

Einführung: Isabel Navarro (Instituto Cervantes)

CLUB-BEITRAG: 6,50 € • ermäßigt 4,50 €
INFORMATION: info@3001-kino.de
VORBESTELLUNG: 040 / 437679
ORT: 3001 KINO • Schanzenstr. 75 • 20357 HAMBURG

In Zusammenarbeit mit
3001 Kino
AECID
Ministerio de Asuntos Exteriores y de Cooperación de España

 


 

MI, 15.05.2013, 19:00 UHR, INSTITUTO CERVANTES
KULTURSEMINAR

ZUMO DE OLIVA – FLÜSSIGES GOLD

Aceite Olivenöl ist einer der wichtigsten Bestandteile mediterraner Kost und auch hierzulande nicht mehr aus den Küchen wegzudenken. Schon Homer wusste das „flüssige Gold“ zu schätzen, wird Olivenöl doch nicht nur als Lebensmittel, sondern auch in der Industrie, der Kosmetik oder der Medizin verwendet.

Aber Öl ist nicht gleich Öl. Was also macht die Qualität eines hochwertigen Olivenöls im Vergleich zu Billigölen aus? Welche ernährungswissenschaftlichen und geschmacklichen Differenzen gibt es? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des etwa zweieinhalbstündigen Seminars mit Carmen Sánchez García, diplomierte Olivenölexpertin und Verkosterin (Universität Jaén). Der erste Teil des Seminars bietet einen historischen, kulturellen und geografischen Überblick über jene Olivensorten, die in Spanien für die Produktion des hochwertigen extra nativen Olivenöls verwendet  werden. Im zweiten Teil liegt der Fokus auf dem  Produktionsvorgang und den geschmacklichen Charakteristika unterschiedlicher Olivensorten. Außerdem werden die positiven Auswirkungen von extra nativem Olivenöl auf die Gesundheit genauer unter die Lupe genommen. Am Ende des Seminars haben die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, Olivenöl mit Brot zu verkosten.
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Selbstachtung in der Krise: Campofrío Weihnachtsspot

Der diesjährige Weihnachtsspot von Campofrío rät den Spaniern, dass es gerade in Zeiten der Krise und Depression darauf ankomme, sich nicht nur in den Nachrichten anzuhören, was alles nicht funktioniere, sondern zu bedenken, was man alles geleistet habe. Iciar Bollaín zeichnet als Regisseurin dafür verantwortlich, den Zuschauern zu helfen ihre Selbstachtung zu bewahren. Das alleine ist schon eine große Leistung.

Die Art, wie es umgesetzt wurde, beeindruckt dabei ebenso, wie auch die Riege der prominenten Schauspieler, Künstler und Sportler, die in dem Spot zu sehen sind. U.a. die wunderbare Chus Lampreave – gerade letzte Woche 82 geworden – Candela Peña, David Summers (von der Gruppe Hombres G), Malú, Enrique San Francisco und David Ferrer, sowie die Journalisten Iñaki Gabilondo und Luis del Olmo.

Iciar Bollaín auf huffingtonpost.es zum Film:

Este anuncio es una palmadita en el hombro, porque hay que animarse. Aunque las cosas están fatal, debemos acordarnos de que también tenemos muchas cosas positivas.

Zum Tode eines Architekten von Weltrang – Oscar Niemeyer (1907 – 2012)

Oscar Niemeyer Wenige Tage vor seinem 105. Geburtstag ist gestern in Rio de Janiero mit Oscar Niemeyer einer der weltweit bekanntesten Architekten gestorben.

Die FAZ nennt ihn den Tropisch erhitzten Meister der Moderne:

Seine Bauwerke wirkten stets so neu, als habe er gerade erst mit allem begonnen.

Wie wir aus dem ZEIT-Nachruf Er genoss die Ästhetik des Augenblicks erfahren, war er bis zuletzt aktiv:

Der Brasilianer wollte nicht nur bis zuletzt arbeiten, er konnte es auch. Die Nachfrage nach seinen Bauwerken riss nicht ab, erst 2011 wurde sein Kulturzentrum im spanischen Asturien eingeweiht.

Museo de Arte Contemporáneo de NiteróiAuf ALT1040 sind fünf seiner großen Bauwerke zu bewundern:

Museo de Arte Contemporáneo de Niterói (s. Abb. links), Catedral de Brasilia, Congreso Nacional brasileño, Palacio Planalto und – bestens bekannt – der Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York.

Eingeleitet wird die kurze Werkschau 5 grandes obras de Oscar Niemeyer mit den Worten des Baumeisters, der seine Arbeit damit so trefflich beschreibt, wie es kein Außenstehender tun könnte:

Esta es la arquitectura que hago, buscando nuevas formas, diferentes. La sorpresa es clave en todo arte…
La capacidad artística del hormigón armado es tan fantástica… es el camino a seguir…
Las curvas son la esencia de mi trabajo, ya que son la esencia de Brasil, puro y simple. Soy brasileño antes que arquitecto. No puedo separar ambos aspectos.

Foto Oscar Niemeyer: Valter Campanato/ABr, Wikipedia (CC BY 2.5 BR)

Neue Website der Kulturabteilung der Botschaft von Spanien

Ab sofort finden Sie uns unter unserer neuen Website spanien-kultur.de:

Neue Website der Kulturabteilung der Botschaft von Spanien

 

Die Kulturabteilung der Botschaft von Spanien hat ihr Informationsangebot über eine Homepage und über Facebook aktualisiert und informiert Sie ab sofort über diese Medien. Dort finden Sie das aktuelle Kulturveranstaltungsangebot sowie Hinweise zu Veranstaltungen anderer Institutionen, die in Deutschland spanische Kultur präsentieren.

Selbstverständlich verbinden wir Sie hierüber auch mit den Kulturinstitutionen der Autonomen Regionen und der Zentralregierung Spaniens und werden Sie künftig weiterhin gerne bei Ihrem Anliegen persönlich betreuen.

Zusätzlich zu den Veranstaltungshinweisen finden Sie über diese Seite Zugang zu Förderprogrammen und Ausschreibungen spanischer Institutionen, einem Archiv mit Information zu vergangenen Veranstaltungen sowie unsere Kontaktdaten. Eine Datenbank, die spanische Künstler und Kulturschaffende in Deutschland vernetzen soll, wird stetig aufgebaut und öffentlich zur Verfügung gestellt. Die Aufnahme in diese Datenbank erfolgt über ein Formular. Damit geben Sie ausdrücklich Ihre Daten zur Veröffentlichung frei.

Wir hoffen hiermit Ihrem Informationsbedarf gerecht zu werden und sind offen für Ihre Anregungen.

Ihre Kulturabteilung

Día de los Muertos: Hasta los huesos – La Llorona

Während wir im vergangenen Jahr am Día de los Muertos (Tag der Toten) an dieser Stelle (Literatura de Todos los Santos) der Frage nachgegangen waren, ob die Literatur Trost spenden kann, wenn man einen lieben Menschen verloren hat, soll heute ein passendes mexikanisches Lied im Fokus stehen. Visualisiert in dem Kurzfilm Hasta los huesos (Bis auf die Knochen) von René Castillo. Dieser bietet neben sehr eindrücklichen Bildern die vielleicht morbideste Fassung des Liedes La Llorona (Geschichte zur Llorona), interpretiert von Eugenia León und Café Tacuba:

Filmmusik-Konzert der Academia de Cine 2012

Wer die Aufführung des Concierto para la Academia de las Artes y las Ciencias Cinematográficas de España am 20. September im Teatro Monumental verpasst hat und auch die Ausstrahlung heute morgen um 8 Uhr im Rahmen der Sendereihe «Los conciertos de La 2» nicht sehen konnte, hat hier die Möglichkeit die konzertierten Filmmusiken des Jahres 2012, gespielt vom Orquesta Sinfónica y Coro de RTVE, online zu sehen und zu hören.

Eine Übersicht über weitere fast 400 (!) Konzerte im Netz finden Sie auf der Website von RTVE: Programa completo.

Via @AcademiaCineEs auf Twitter: