Der Intellektuelle als Populist: Michel Onfray

Michel Onfray
Michel Onfray

In der NZZ ist heute ein Text über Michel Onfray erschienen. Die Parlamentswahlen hat Frankreichs Star-Intellektueller kürzlich mit den Worten «suffrage et enfumage» (zu Deutsch: «Urnengang und Täuschungsmanöver») kommentiert. Mit seinen unbelegten Verschwörungstheorien spricht er wie ein FN-Politiker.
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Museo del Prado: „La mirada del otro“

Lawrence Alma Tadema: Escena pompeyana o La siesta

Lawrence Alma Tadema: Escena pompeyana o La siesta

Im Rahmen von «WorldPride Madrid 2017» und begleitet durch einen von der Stadt Madrid finanzierten Katalog zeigt das Museo del Prado eine Sonderausstellung zum Thema gleichgeschlechtliche Liebe anhand von ausgewählten Werken des Museums. Die noch bis zum 10. September 2017 zu sehende Werkschau trägt den Titel «La mirada del otro. Escenarios para la diferencia»: „Museo del Prado: „La mirada del otro““ weiterlesen

Recherche nach Forschungsdaten in Plattform Isidore

Auf dem Bibliothekartag in Frankfurt hat Pascale Solon kürzlich einen Praxisbericht aus der Universitätsbibliothek von Orléans geliefert: «Aufbau von Forschungsdiensten an französischen Universitätsbibliotheken» (Abstract, die Folien werden noch veröffentlicht). Im Rahmen ihres interessanten Vortrages hat Pascale Solon zur Recherche von Forschungsdaten aus dem Bereich der Sozialwissenschaften in Frankreich das Rechercheportal Isidore vorgestellt:

Recherche nach Forschungsdaten: Isidore

Isidore ist eine Plattform zur Recherche nach digitalisierten Forschungsdaten aus den Sozialwissenschaften in Frankreich. In einem Metasuchindex werden die unterschiedlichen Quellen gemeinsam abfragbar gemacht und die Trefferlisten verlinken zu den jeweiligen Ressourcen bzw. zu den Speicherorten der digitalisierten Daten. Die Website bietet verschiedene Navigationsebenen für die Recherche an:
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Netflix im Spagat zwischen Qualität und Gewinnorientierung

Netflix und vergleichbare Streaminganbieter sind im Kommen und verändern die Fernsehkonsum weltweit. Der Konzern hat den spanischsprachigen Markt besonders im Blick und verbreitet sich auch in Lateinamerika und Spanien besonders stark (siehe dazu El Rincón de Netflix: «Recomendaciones y Estrenos de Netflix España y Latinoamérica»).

Für innovative Serienformate und für breites episches Erzählen werden manche Netflix-Produktionen auch gelobt. Doch machen wir uns nichts vor: Netflix ist ein gewinnorientiertes Unternehmen und denkt bei seinen Zielen weniger an die hehre Qualität als an den Erfolg in der Breite, der dann wieder weniger mit Qualität zu tun hat. Eine kritische Einschätzung zu diesem Punkt hat Eneko Ruiz Jiménez heute in der spanischen Tageszeitung El País veröffentlicht:
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