Conde de Montemar Letters online – Briefverkehr zwischen Spanien und Amerika im 18. Jahrhundert

Conde de Montemar Letters

Die Bibliothek der «University of Illinois» hat die Briefe des Conde de Montemar digitalisiert, erschlossen und stellt sie im Open Access auf ihrer Website zur Verfügung: The Conde de Montemar Letters.

The Latin American and Caribbean Studies section of the International and Area Studies Library at Illinois is proud to offer unfettered access to this unique collection of eighteenth century letters, which provide a close and unfiltered look into the life and politics of the Limeño elite during the late colonial Spanish Empire. This site includes the first 32 letters, of a total of nearly 290 in the collection.

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Programa cultural I Kulturprogramm Oktober 2017 im Instituto Cervantes Hamburg

VERNISSAGE UND BUCHVORSTELLUNG

MI, 04.10., 18:30 UHR

INSTITUTO CERVANTES

Festival Otoño Latinoamericano y Caribeño

Lateinamerika Herbst

EXPOSICIÓN I AUSSTELLUNG

05.10.- 27.10.17

Lunes – jueves I Montags – donnerstags

10:30 – 18:30 h;

viernes I freitags 10:00 – 14:30 h
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Der nächste ‚Boom‘ aus Lateinamerika ist weiblich

Samanta Schweblin

Die argentinische Schriftstellerin Samanta Schweblin, 2015. Foto: Bernardo Pérez

Zeit für einen neuen literarischen ‚Boom‘ aus Lateinamerika? Wenn überhaupt, dann kommt er dieses Mal aus weiblicher Feder. Eine Generation von Schriftstellerinnen wie Samanta Schweblin aus Argentinien oder Liliana Colazi aus Bolivien findet weltweit verstärkt Beachtung. El País berichtet:
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Digital Humanities 2017 – Von der «Coffee Zone» in Puerto Rico und der «Science Ouverte»

Digital Humanities 2017 Zur Zeit (8.-11.8.2017) findet in Montreal die Konferenz «Digital Humanities 2017» statt. 800 Teilnehmer aus dem Bereich der digitalen Geisteswissenschaften weltweit treffen sich in Kanada und tauschen sich zu den aktuellen Themen aus. Ein Blick in das Programm und die viel versprechenden Abstracts unterstreicht die zentrale Bedeutung dieser Tagung. Die gestrige Keynote von Marin Dacos (Directeur et fondateur d’OpenEdition. Conseiller scientifique pour Science ouverte Ministère de la recherche France) hat – so war auf Twitter mitzulesen – viel Beachtung gefunden.
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Margarita Valencia: Wer bestimmt, was wir lesen?

Margarita Valencia
Margarita Valencia
Die kolumbianische Verlegerin, Autorin und Übersetzerin Margarita Valencia (Kurz-Bio, auf Twitter: @valencialibros) hat einen interessanten Vortrag gehalten, der nun auch in schriftlicher Form vorliegt, in dem sie der Frage nachgeht, wer bestimmt, was wir lesen.

En este artículo de la revista Dossier nº 34, Margarita Valencia, editora latinoamericana, analiza la situación de los libros hoy en día, y en contra de la corriente pesimista que afirma que el libro está pasando su peor momento. Para ilustrar sus ideas realiza un breve recorrido por la historia de la imprenta y las ediciones, analizando los distintos participantes en el escenario del libro, desde los impresores, el gobierno, los autores, las universidades y las escuelas, el canon literario y el público lector. Concluye que hoy más que nunca son estos últimos los que deciden qué leer, cómo y con qué propósito, convirtiéndose en los verdaderos prescriptores de la literatura.

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«DLF Kultur»-Feature zur aktuellen Literatur Mexikos

Die neue Autorengeneration Mexikos

Eine bessere Möglichkeit sich in kürzester Zeit einen Überblick über die aktuelle mexikanische Literatur zu verschaffen, gibt es kaum. Unter dem Titel «Die neue Autorengeneration Mexikos» stellt Peter B. Schumann die AutorInnen – die auch im O-Ton zu Wort kommen – und ihre aktuellen Werke vor. Sowohl der sachkundige Autor des Beitrages sowie die Befragten selbst ordnen dabei ihre schriftstellerische Tätigkeit in einem Land ein, das nunmehr seit Jahrzehnten eine schwierige Krise durchlebt:

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Netflix im Spagat zwischen Qualität und Gewinnorientierung

Netflix und vergleichbare Streaminganbieter sind im Kommen und verändern die Fernsehkonsum weltweit. Der Konzern hat den spanischsprachigen Markt besonders im Blick und verbreitet sich auch in Lateinamerika und Spanien besonders stark (siehe dazu El Rincón de Netflix: «Recomendaciones y Estrenos de Netflix España y Latinoamérica»).

Für innovative Serienformate und für breites episches Erzählen werden manche Netflix-Produktionen auch gelobt. Doch machen wir uns nichts vor: Netflix ist ein gewinnorientiertes Unternehmen und denkt bei seinen Zielen weniger an die hehre Qualität als an den Erfolg in der Breite, der dann wieder weniger mit Qualität zu tun hat. Eine kritische Einschätzung zu diesem Punkt hat Eneko Ruiz Jiménez heute in der spanischen Tageszeitung El País veröffentlicht:
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„Em benefício do povo“. Obras, governo e sociedade na cidade colonial

'Em benefício do povo'. Obras, governo e sociedade na cidade colonial Jorun Poettering weist uns auf eine von ihr mitherausgegebene Untersuchung hin, die wir gerne an die Leserschaft des ciberaBlogs weiterreichen:

In vielen Kolonialstädten wurden Befestigungen, Brunnen, Brücken und andere öffentliche Bauten für das Wohlergehen ihrer Bewohner errichtet. Dies geschah jedoch nicht immer ohne Konflikte. In diesem Buch werden öffentliche Bauwerke als Ausgangspunkt für die Untersuchung des Verhältnisses zwischen den Bevölkerungen und ihren Regierungen in Kolonialstädten verwendet. Mit ihren Schutz-, Versorgungs- und Kommunikationsfunktionen vereinfachten die Bauten das tägliche Leben der Bewohner, nahmen aber zugleich auf ihre Verhaltensmuster Einfluss. Die Bauwerke repräsentierten zwar in ihrer Konzeption die Vorstellungen und Interessen der obrigkeitlichen Entscheidungsträger, doch da sie nur teilweise den Bedürfnissen ihrer Nutzer entsprachen, konnten diese mit Missbrauch, Boykott oder sogar Widerstand gegen die Bauten reagieren.
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