Pódcast Exigencias del guión: Alauda Ruiz de Azúa – Los domingos

Alauda Ruiz de Azúa - Los domingos Im Romanistik-Blog stellen wir immer mal wieder romanistische Podcasts vor; dies ist der 20. Artikel zum Thema Podcast. Heute empfehlen wir den spanischen Podcast Exigencias del guión, der sich in jeder Folge der ausführlichen Analyse eines Drehbuchs widmet. In der 99. (!) Folge ist die spanische Regisseurin Alauda Ruiz de Azúa zu Gast, deren Film „Los domingos“ auf dem Internationalen Filmfestival von San Sebastián vollkommen zurecht mit der Concha de Oro als bester Film ausgezeichnet wurde. Das Gespräch wurde am 9. Januar 2026 in der „Escuela de Escritores de Madrid“ aufgenommen: 99. Alauda Ruiz de Azúa | Los domingos.

Ehe auf die Podcast-Folge eingegangen wird, hier noch ein paar Worte zum Film. Den Inhalt und eine kurze Einschätzung habe ich in meinem Festivalbericht zu San Sebastián gegeben:

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Interview mit Esther Cruces zur spanischen Archivdigitalisierung

Heute möchten wir Sie auf ein interessantes Gespräch hinweisen, mit dem Johanna Vollmayer und Amelia Sanz von der Forschungsgruppe LEETHI 1REC-LIT: Reciclajes culturales. Transliteraturas en la era postdigital eine Interviewreihe initiieren zu erfüllten und unerfüllten Versprechen der Archivdigitalisierung. Das Interview mit Esther Cruces, der ehemaligen Vize-Direktorin des Archivo General de Indias, beleuchtet 30 Jahre Digitalisierungsgeschichte spanischer Archive.

SEVILLA Börse (Lonja) / von Juan de Herrera, 1572 / heute Archiv von Westindien (Mediathek Humboldt Universität) Europeana.eu Esther Cruces beschreibt das wegweisende Informatisierungsprojekt des Archivo General de Indias (1986-1994), das zur Expo ’92 in Sevilla entstand. Die Kooperation zwischen dem spanischen Kulturministerium, der Stiftung Ramón Areces und IBM España wurde mit über 1,3 Milliarden Peseten finanziert und von der UNESCO sowie dem Internationalen Archivrat als wegweisend anerkannt. Das Projekt etablierte drei zentrale Subsysteme: Dokumentenverwaltung, Informationssystem und digitale Bildspeicherung.
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    REC-LIT: Reciclajes culturales. Transliteraturas en la era postdigital

„La tierra de Amira“ von Roberto Jiménez

Am 5. Dezember ist in den spanischen Kinos „LA TIERRA DE AMIRA“ von Roberto Jiménez gestartet. Der Film erzählt die Geschichte einer illegalen marokkanischen Saisonarbeiterin, die im Haus des Mannes bleibt, der sie angefahren hat. In seiner Kritik auf Culturamas hebt José Luis Muñoz die Bedeutung dieses Filmes in der aktuellen Debatte um das Thema Migration in Spanien hervor:
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Cinespañol – 14. spanischsprachige Schulkinowochen im 3001 Kino Hamburg

In Hamburg gibt es in der ersten Dezemberhälfte im 3001 Kino auf der Schanze höchst interessantes spanischsprachiges Kino zu entdecken. Nicht nur für Schüler:innen, sondern dank der öffentlichen Aufführungen auch für alle am aktuellen Kino der Iberischen Halbinsel und Lateinamerikas Interessierten: Cinespañol

In der Zeit vom 1. Dezember bis 16. Dezember 2025 veranstalten wir die 14. spanischsprachigen Schulkinowochen im 3001 Kino. Zur Auswahl stehen acht Filme auf spanisch mit deutschen Untertiteln zu den Schwerpunkten Wurzeln und Gegenwart in Lateinamerika, sowie Migrationsbewegungen in Spanien und Lateinamerika. Aber auch Coming-of-Age, Gender and Diversity und der Klimawandel bleiben weiterhin Thema.

Besondere Empfehlung: Sorda

von Eva Libertad, Spanien 2025
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Julia Macher: Die verharmloste Diktatur: Franco-Renaissance in Spanien

Francisco Franco (ca. 1932 – ca. 1935), Quelle: Wikipedia, CC BY-SA 4.0, hier durch Unschärfe bewußt verfremdet

Heute in einer Woche, am 20. November 2025, jährt sich der Todestag von Franco zum 50. Mal. Aus diesem Anlass hat Julia Macher in der Zeitschrift „Blätter für deutsche und internationale Politik“ den Aufsatz „Die verharmloste Diktatur: Franco-Renaissance in Spanien“ veröffentlicht und geht dabei besonders auf den gefährlichen Geschichtsrevisionismus konservativer Historiker und Politiker ein.

Eine klare Leseempfehlung!
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«El verdugo», una obra maestra del cine español en el Club Virtual del Instituto Cervantes

'El verdugo' de Luis García Berlanga El Instituto Cervantes invita a los amantes del cine hispánico a participar en una nueva edición del club virtual «Cita con el cine», un espacio en línea donde los participantes pueden ver películas españolas y latinoamericanas, comentarlas y compartir reflexiones con otros hispanistas y aficionados de todo el mundo (inicio: 03/11/2025 – cierre: 17/11/2025).

En esta ocasión, el club propone la proyección de El verdugo (Luis García Berlanga, 1963), una de las obras maestras del cine español. La película —una sátira feroz y profundamente humana sobre la burocracia, la moral y la muerte— ofrece múltiples lecturas sobre la España franquista y sobre la condición humana, convirtiéndose en un punto de partida ideal para el diálogo entre culturas y generaciones.
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La historia del Coloquio Norte de Hispanistas – Estudios literarios

El Coloquio Norte de Hispanistas – Estudios literarios El Coloquio Norte de Hispanistas – Estudios literarios nació en abril del 2012 con la intención de crear un foro para fomentar el intercambio académico entre los hispanistas de estudios literarios, incluyendo a cuestiones de los estudios culturales y relacionadas con los medios de comunicación, de las universidades del norte de Alemania. La coordinación corrió entonces a cargo de los catedráticos Javier Gómez-Montero, Inke Gunia y Sabine Schlickers, que, respectivamente desde las Universidades de Kiel, Hamburgo y Bremen, dirigen numerosos proyectos de investigación consagrados a los estudios literarios de ámbito hispánico. A lo largo de los años, el Coloquio Norte de Hispanistas integró a las universidades de Osnabrück (Susanne Schlünder, 2015), Rostock (Albrecht Buschmann, 2015) y Hannover (Anja Bandau, 2023).
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Neues Angebot des FID: Bibliotheksausweise der Cervantes Institute für Romanist:innen

Standorte der Cervantes-Institute in Deutschland Da die Bestände der Bibliotheken der deutschen Cervantes Institute auch interessant für die romanistische Forschung sein können, weisen wir diese im Suchsystem des FID schon länger nach. In der aktuellen durch die DFG geförderte Projektphase haben wir jedoch ein neues Angebot, das die deutschsprachige Hispanistik und die Cervantes Institute (CI) noch näher zusammen wachsen lässt: Angehörige romanistischer Lehrstühle in Deutschland können sich ab sofort bei einer der fünf Cervantes-Bibliotheken in Deutschland einen Bibliotheksausweis ausstellen lassen und die Kosten trägt der FID. Somit kann in der Forschungsarbeit die entsprechende Literatur aus den Beständen der CI ausgeliehen werden. Das kann vor allem attraktiv sein beim sehr aktuellen E-Book-Bestand der CI: mit einem Ausweis kann direkt auf die elektronischen Ressourcen zugegriffen werden.

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