Christian Spannagel: Einsatz von KI beim wissenschaftlichen Schreiben

Christian Spannagel: Einsatz von KI beim wissenschaftlichen Schreiben

Das Thema Künstliche Intelligenz nimmt, wie kürzlich schon im Romanistik-Blog kommentiert, eine immer größere Bedeutung für die Forschung und Lehre an. Das gilt auch für die Romanistik, wie uns aus der romanistischen Fachcommunity rückgespiegelt wird. Wir erleben gerade – ausgelöst durch die Veröffentlichung von ChatGPT – in einer ungeheuerlichen Geschwindigkeit eine Transformation, die das Bildungswesen, aber auch die Wissenschaft, nachhaltig verändern wird. Da die Fachwissenschaft aber nur begrenzt Zeit hat, sich diesem Thema neben der eigentlichen Forschung zu widmen, sind solch kurze Vorträge, die einen kompakten Einblick in ein rasant wachsendes Thema geben, wie der heute hier vorgestellte, ein Glücksfall.

Christian Spannagel (@dunkelmunkel) ist Prof. für Mathematik und Informatik-Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.
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Neue Open Access Publikation zu Künstlicher Intelligenz – KI:Text

Um die Beschäftigung mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) kommt die – nicht nur romanistische – Forschung und Lehre nicht mehr herum. Ende des Monats erscheint passend zu der Frage, inwiefern KI die wissenschaftliche Textarbeit und Lehre beeinflusst, im Verlag De Gruyter eine Publikation in gebundener Fassung, die schon jetzt im Open Access frei zugänglich ist und die wir heute kurz vorstellen möchten:

KI:Text
Diskurse über KI-Textgeneratoren

Herausgegeben von: Gerhard Schreiber und Lukas Ohly
https://doi.org/10.1515/9783111351490

Dort werden folgenden Fragen erörtert:
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‚La francesa Laura‘ – KI entdeckt unbekanntes Stück von Lope de Vega

(Cuéllar/ Vega 2023: 134 | CC-BY Esta obra está bajo una licencia internacional Creative Commons Atribución 4.0.)

Gerade in der Forschung zum Siglo de Oro werden immer wieder Fragen nach der Autorschaft verhandelt: Wer steckt hinter der Fortsetzung des Don Quijote oder wer schrieb die berühmte novela picaresca La vida de Lazarrillo de Tormes? Die Literaturwissenschaftler Álvaro Cuéllar (Universität Wien) und Germán Vega García-Luengos (Universidad de Valladolid) sind diesen Fragen nachgegangen und haben die digitalisierten Bestände der spanischen Nationalbibliothek mit digitalen Technologien untersucht. Mithilfe von KI-unterstützten stilometrischen Analysen konnte nun die Autorschaft eines anonymen Manuskripts aus dem späten 17. Jahrhundert zugeordnet werden: Es entstamme der Feder von keinem Geringeren als dem großen Dramatiker Lope de Vega.

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