Digitales Publizieren in den Geisteswissenschaften – Einladung zum Open Peer Review

Digitale Publikationen werden in der Romanistik wie in allen geisteswissenschaftlichen Disziplinen immer präsenter. Zu diesem Thema befindet sich ein Working Paper der AG ›Digitales Publizieren‹ in Vorbereitung, an dessen Open Peer Review Geisteswissenschaftler*innen noch bis zum 4. 4. 2021 teilnehmen können.

Fragen zur Autorschaft, bestehende Infrastrukturen, Peer-Review-Verfahren, Zitationsprozesse und Fragen rund um Open Access sind die Hauptaspekte, unter denen das Paper das digitale Publizieren betrachtet. Im Abstract heißt es zu diesem aktuellen und in Ausdifferenzierung befindenden Thema:

Digitales Publizieren in den Geisteswissenschaften hat sich zu einem etablierten und breit genutzten Bestandteil der Wissenschaftskommunikation entwickelt. Neben eher konventionellen, an die Printkultur angelehnten Verfahren entwickelt sich zunehmend eine eigene, an festen Standards orientierte digitale Publikationskultur. Doch längst sind nicht alle Fragen zum digitalen Publizieren geklärt und es existieren noch viele experimentelle Ansätze. Das vorliegende Working Paper der AG ›Digitales Publizieren‹ des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) möchte daher nach einer ersten Bestandsaufnahme 2016 das Feld des digitalen Publizierens erneut vermessen und auf aktuelle Entwicklungen, Diskurse und Best-Practice-Beispiele eingehen. (zfdg.de)

Beim neuartigen Format des Open Peer Review ist eine breite fachwissenschaftliche Öffentlichkeit zur Begutachtung eingeladen:

Mittels Hypothesis ist die Community aufgerufen, zu kommentieren, zu diskutieren, fehlende Literatur zu ergänzen, auf Projekte hinzuweisen und das Papier zu begutachten. (aus dem Aufruf im DHD-Blog)

Mit dem Working Paper wurde ein noch wenig etabliertes Publikationsformat gewählt. Es erscheint im Open Access als Supplement der ZfdG (Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften) und wird im Aufruf wie folgt in Bezug zur Zeitschrift gesetzt:

›Working Papers‹ etablieren sich auch in den Digital Humanities als neue Literaturgattung. Sie sind, wörtlich, Arbeits- oder Diskussionspapiere, die nicht unbedingt wissenschaftstheoretische Erkenntnisse beinhalten, sondern vielmehr Positionen, Best Practices, Dokumentation von Prozessen und Erfahrungsberichte umfassen. (aus dem Aufruf im DHD-Blog)

Die geplante Publikation schließt an ein Working Paper aus dem Jahr 2016 an, in dem sich die AG ›Digitales Publizieren‹ mit dem damaligen Stand und mit den Potentialen digitaler wissenschaftlicher Publikationen auseinandergesetzt hat: http://diglib.hab.de/ejournals/ed000008/startx.htm

Lesen Sie hier den vollständigen Aufruf: https://dhd-blog.org/?p=15487

Abbildungen:
ZfdG Working Paper 1: zfdg.de
ZfdG: zfdg.de/

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