apropos: Mensch-Tier-Beziehungen in der Romania

Mensch-Tier-Beziehungen in der Romania Die 2019 gegründete Open-Access-Zeitschrift apropos [Perspektiven auf die Romania] hat kürzlich ihre 16. Ausgabe veröffentlicht. Das von Stéphane Hardy und Sandra Herling herausgegebene Dossier widmet sich dem schönen Forschungsfeld Mensch-Tier-Beziehungen in der Romania.

Ein Blick auf das weiter unten aufgeführte Inhaltsverzeichnis macht deutlich, in welcher Bandbreite das in der Romanistik noch wenig erforsche Thema der Mensch-Tier-Beziehungen abgedeckt wird. Gratulation an die Redaktion und an alle Autor:innen!

Innerhalb der Romanistik hat die Beschäftigung mit Mensch-Tier-Beziehungen bislang nur begrenzt Eingang in die Forschung gefunden. Obwohl die Human-Animal Studies in zahlreichen geisteswissenschaftlichen Disziplinen inzwi­schen fest etabliert sind, stellen sie im romanistischen Kontext weiterhin ein vergleichsweise junges und noch kaum erschlossenes Forschungsfeld dar. Das vorliegende Dossier knüpft an diese Forschungslücke mit italienisch-, spanisch-, portugiesisch- und französischsprachigen Perspektiven sowie sprachvergleichenden Korpora (deutsch-französisch) an. Allen Artikeln gemeinsam ist das Interesse daran, Tiere nicht nur als thematische Gegenstände, sondern als Knotenpunkte gesellschaftlicher, sprachlicher, ästhetischer und ethischer Aushandlungen zu verstehen.

DOI: https://doi.org/10.15460/mww77c63

Inhaltsverzeichnis:

  • Einleitung. Mensch-Tier-Beziehungen in der Romania. Stéphane Hardy & Sandra Herling
  • Vita da cani. La questione del randagismo e dell’abbandono dei cani nella stampa italiana dal 1871 al 2025. Katarzyna Maniowska
  • “Como delante de un prado una vaca”. Animales en la obra poética de Fabio Morábito Henriette Terpe
  • Wildheit und Gewaltexzesse in Magô Pools Comic Bicho Selvagem. Janek Scholz
  • Militarisierung, Kriminalisierung und Xenophobie. Zur diskursiven Konstruktion der asiatischen Hornisse im französischen Mediendiskurs. Stéphane Hardy
  • Hashtags als Spiegel der Mensch-Tier-Beziehung am Beispiel von Bienen und Wölfen. Ein deutsch-französischer Vergleich. Sandra Herling
  • Der Elefant in der französischen Literatur – von der kolonialen Ausbeutung zur affektiven Verbundenheit. Gisela Febel
  • Sealey, Alison. 2026. How We Talk About Animals and Why It Matters. The Power of Discourse. London: Bloomsbury Academic. Stéphane Hardy
  • Starita, Luca. 2026. Indifesi sotto la notte: Narrazioni dell’AIDS in Italia fra gli anni ’80 e ’90. Roma: Minimum Fax. Jacopo Romei
  • Dondorici, Iulia. 2025. Céline Arnauld, la dadaïste oubliée. Genre et migration dans l’histoire des avant-gardes littéraires. Paris : Classiques Garnier. Tanja Schwan
Zitieren Sie diesen Artikel bitte so: Markus Trapp, "apropos: Mensch-Tier-Beziehungen in der Romania", in Romanistik-Blog, 16. Juli 2026, https://blog.fid-romanistik.de/2026/07/16/apropos-mensch-tier-beziehungen-in-der-romania/.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert