Der FID Romanistik und der FID Jüdische Studien arbeiten ab sofort in einer neuartigen Kooperation zusammen. Im Rahmen der gerade von der DFG verlängerten Förderphase des FID Jüdische Studien (siehe Information UB Frankfurt) wurde auch ein Teilprojektantrag der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (SUB) von der DFG bewilligt, in dessen Namen der FID Romanistik die Literatur- und Ressourcenversorgung für Forschungen zum Judenspanischen und zur Geschichte und Kultur des sephardischen Judentums übernimmt.
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Monat: Januar 2026
Pódcast Exigencias del guión: Alauda Ruiz de Azúa – Los domingos
Im Romanistik-Blog stellen wir immer mal wieder romanistische Podcasts vor; dies ist der 20. Artikel zum Thema Podcast. Heute empfehlen wir den spanischen Podcast Exigencias del guión, der sich in jeder Folge der ausführlichen Analyse eines Drehbuchs widmet. In der 99. (!) Folge ist die spanische Regisseurin Alauda Ruiz de Azúa zu Gast, deren Film „Los domingos“ auf dem Internationalen Filmfestival von San Sebastián vollkommen zurecht mit der Concha de Oro als bester Film ausgezeichnet wurde. Das Gespräch wurde am 9. Januar 2026 in der „Escuela de Escritores de Madrid“ aufgenommen: 99. Alauda Ruiz de Azúa | Los domingos.
Ehe auf die Podcast-Folge eingegangen wird, hier noch ein paar Worte zum Film. Den Inhalt und eine kurze Einschätzung habe ich in meinem Festivalbericht zu San Sebastián gegeben:
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Interview mit Esther Cruces zur spanischen Archivdigitalisierung
Heute möchten wir Sie auf ein interessantes Gespräch hinweisen, mit dem Johanna Vollmayer und Amelia Sanz von der Forschungsgruppe LEETHI 1REC-LIT: Reciclajes culturales. Transliteraturas en la era postdigital eine Interviewreihe initiieren zu erfüllten und unerfüllten Versprechen der Archivdigitalisierung. Das Interview mit Esther Cruces, der ehemaligen Vize-Direktorin des Archivo General de Indias, beleuchtet 30 Jahre Digitalisierungsgeschichte spanischer Archive.
Esther Cruces beschreibt das wegweisende Informatisierungsprojekt des Archivo General de Indias (1986-1994), das zur Expo ’92 in Sevilla entstand. Die Kooperation zwischen dem spanischen Kulturministerium, der Stiftung Ramón Areces und IBM España wurde mit über 1,3 Milliarden Peseten finanziert und von der UNESCO sowie dem Internationalen Archivrat als wegweisend anerkannt. Das Projekt etablierte drei zentrale Subsysteme: Dokumentenverwaltung, Informationssystem und digitale Bildspeicherung.
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CfP 21. ComFor-Jahrestagung 2026 in Gießen: „Figuren und Figurationen des Heroischen im Comic“
Wie bereits im Bluesky-Account des FID kommuniziert, hat die Gesellschaft für Comic-Forschung (ComFor) kürzlich einen CfP zur 21. ComFor-Jahrestagung 2026 in Gießen veröffentlicht.
Bis zum 15.03.2026 sind alle Interessierten aufgerufen, Abstracts zum Thema „Figuren und Figurationen des Heroischen im Comic“ einzureichen Die Tagung wird vom 30.09. bis zum 02.10.2026 an der Justus-Liebig-Universität Gießen stattfinden.
Am Ende des interessanten Aufruftextes heißt es:
Am Ende bleibt aber v.a. die Frage, ob denn der Comic auch ein heroisches Medium ist. Ist das Heroische dem Comic schon durch seine medienhistorische Entwicklung, durch dramaturgische Setzungen und ästhetische Sedimentierungen inhärent? Oder distanziert sich das Medium vielmehr von dem Heroischen, dessen Proliferation es vordergründig bis heute betreibt?
Solchen und weiteren Fragestellungen wird sich die 21. Jahrestagung der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor) vom 30.09.-02.10.2026 widmen.
