Openness in den Geistes- und Medienwissenschaften: das Open Media Studies-Blog

Nicht nur für die Romanistik interessant ist das interdisziplinäre Blog Open Media Studies. Seit 2018 berichten und kommentieren verschiedene Autor*innen dort „rund um den Themenkomplex Transparenz, Offenheit und Zugang in der Wissenschaft“:

Beispielsweise geht es in den Texten um die Gründe für eine OA-Veröffentlichung in einem Verlag, um Forschungsdaten (in) der Film- und Medienwissenschaft oder um offene Online-Medien in der Lehre. Bei der Auswahl der Themen und Positionen stellt sich das Blog gezielt breit auf:

Der „Open Media Studies“-Blog möchte die Vielzahl der diversen Positionen zum Thema Open Science und Open Access in der Medienwissenschaft miteinander ins Gespräch bringen. Er bietet ein öffentliches Forum für aktuelle Debatten rund um den Themenkomplex Transparenz, Offenheit und Zugang in der Wissenschaft. Ziel ist es, die Geisteswissenschaft für offenere Arbeitspraktiken zu sensibilisieren und Forschungsprozesse transparenter zu machen. (https://mediastudies.hypotheses.org/uber-das-blog)

Das Blog ist an die – übrigens vollständig im Open Access verfügbare – Zeitschrift für Medienwissenschaft angeschlossen und wird durch einen Feed auf der Startseite präsentiert. Veröffentlicht wird es über die französische Plattform hypotheses.org, die von der nationalen Infrastruktur OpenEdition getragen wird. Im Auftaktpost des Blogs schreibt Sarah-Mai Dang:

«Open Science» – oder mit Blick auf die Sozial- und Geisteswissenschaften eher «Open Scholarship» oder «Open Research» – zielt darauf ab, möglichst Viele an der Produktion und Distribution von Wissen teilhaben zu lassen. (Dang)

Damit lässt sich der Aufruf zum Mitmachen verbinden:

Theoretische und wissenschaftspolitische Beiträge zu Forschungs-, Lehr- und Publikationspraktiken sind jederzeit willkommen (1000-2000 Wörter, CC-BY-Lizenz, Deutsch oder Englisch). Der Blog ist offen für unterschiedliche Publikationsformate, für zentrale Fragen ebenso wie für Randständiges. Denkbar sind: theoretische Reflexionen, empirische Befunde, Forschungsnotizen, Gedankenspiele, Interviews, persönliche Kommentare, Erfahrungsberichte und praktische Beispiele, Reviews, Bildstrecken oder Videoessays. Insbesondere gilt es, unabgeschlossene Prozesse zu reflektieren und vorherrschende Paradigmen und Konzepte zu hinterfragen. (https://mediastudies.hypotheses.org/uber-das-blog)

Sie finden das Blog unter mediastudies.hypotheses.org.

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