In einem vielstimmigen Textmosaik blickt die Redaktion von critic.de auf das diesjährige Frankfurter Festival für italienisches Genrekino („Terza Visione – 12th Festival of Italian Genre Cinema„) zurück.
Silvia Szymanski eröffnet mit einer assoziativen Annäherung an Soraya Esfandiary Bakhtiary und deren Episodenfilm „Die drei Gesichter einer Frau“ (1965). Thomas Groh widmet sich Bruno Matteis Nonnenhorror „The Other Hell“ (1981) und der besonderen Aura analoger Filmvorführung samt ihrer Pannen. Kamil Moll bespricht Adriano Celentanos exzentrischen Jesus-Film „Joan Lui“ (1985), David Leuenberger die späten Exploitation-Slots des Festivals. Annette Brauerhoch beleuchtet Männerfreundschaften und weibliche Stars zwischen Totò, Anna Magnani und Anthony Quinn, Tilman Schumacher schwülwarme Softerotik und Sandalenfilme. Max Rech schreibt über Lucio Fulcis Hitchcock-Hommage „Nackt über Leichen“ (1969), Lukas Foerster schließlich über zwei Filme von Michele Lupo und die Einsamkeit ihrer männlichen Figuren. Gemeinsam entsteht ein facettenreiches Porträt eines Festivals zwischen Trash, Melancholie und cinephiler Hingabe – inklusive der besonderen Qualität analoger 35mm-Projektionen.
Lesen Sie den Artikel zum Frankfurter Festival für italienisches Genrekino hier:
In Frankfurt, in der Twilight Zone – Terza Visione 2026 (critic.de, 30.08.2026)
